Sichtbarkeit im Internet: So wirst du online gefunden

Sichtbarkeit im Internet: So wirst du online gefunden

Der Online-Handel ist wichtiger denn je. Im Internet gefunden zu werden ist ein wichtiges Element bei der Umsatzsteigerung eines Einzelhändlers, auch wenn das Geschäftsmodell primär auf physischen Filialen basiert.

In 2018 wurden mindestens 4 von 10 Einkäufen komplett Online abgeschlossen – vom Gesuch bis zum Kauf. Sogar 54% aller “Millenial”-Transaktionen erfolgten über das Internet.

Konsumenten, die Ihre Waren von mehreren Kanälen beziehen, geben unter anderem 3 mal mehr Geld aus, als Käufer, die sich nur auf einen Kanal beschränken. Doch der Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden ist gnadenlos.

In diesem Post zeigen wir dir, wie du die Sichtbarkeit deines Unternehmens im Internet verbessern kannst und somit Kunden zum Kauf anregst. Folgende Tools stellen wir dir im Rahmen dessen vor:

Nutze Google my Business, um Online gefunden zu werden

Falls du dich wunderst, wie dein Unternehmen Online gefunden werden kann, dann ist Google my Business (GMB) die Antwort.

Was ist Google my Business?

Google my Business ist ein “kostenloses und einfach zu bedienendes Tool für Unternehmen und Organisationen, um ihre Online-Präsenz über Google zu verwalten, einschließlich Search und Maps. Durch die Überprüfung und Bearbeitung der Geschäftsinformationen kannst du deinen Kunden helfen, dich zu finden und ihnen die Geschichte deines Unternehmens zu erzählen.”

88% der Menschen, die nach lokalen Unternehmen Online suchen, nehmen innerhalb von 24 Stunden Kontakt auf. Des Weiteren resultieren solche Suchanfragen in 88% der Fällen in einen Kauf. GMB ist die beste Plattform, um deine Filiale von mehr lokalen Kunden gefunden werden zu lassen und diese zusätzliche Sichtbarkeit in Verkäufe zu konvertieren.  

Du kannst dein GMB-Profil hier erstellen. Der Prozess ist einfach und erfordert nur die folgenden Daten:

  1. Unternehmensname
  2. Adresse
  3. Domain (website URL)
  4. Unternehmenskategorie (Bekleidung, Inneneinrichtung, Sportartikel, etc.)
  5. Telefonnummer

Warum ist Google my Business wichtig?

Laut Think with Google enden 18% aller lokalen Suchanfragen über ein Smartphone in einen Kauf innerhalb eines Tages. Nun stell dir vor, dass dein Geschäft bei den 18% der täglichen 5.6 Milliarden Suchanfragen ein hohes Ranking erhält.

Das sind sehr viele Nutzer, und potenzielle Käufer, die direkt auf dein Geschäft umgeleitet werden. 

Sich ein Google my Business-Profil zu erstellen hilft dabei, ein hohes Ranking für lokale Suchanfragen zu erhalten und bietet darüber hinaus noch eine Sammelstelle für Kundenbewertungen.

Google my Business Best-Practices

  1. Fülle dein Profil vollständig aus
  2. Benutze Stichworte in deiner Unternehmensbeschreibung
  3. Wähle eine spezifische Unternehmenskategorie aus

Fülle dein Profil vollständig aus

Schreibe eine treffende Beschreibung, beziehe deine Kontaktinformationen mit ein (z.B. deine Website, E-Mail für Kundenanfragen und Telefonnummer), präsentiere deine Produkte und beantworte Fragen, die deine Kunden dir stellen.

Man sollte nie vergessen, dass Menschen, die online nach lokalen Unternehmen suchen, primär nach Informationen Ausschau halten. Nutze dein GMB-Profil, um diesen Kunden schnelle Antworten zu geben und die Chance zu erhöhen, dass sie deine Website besuchen, deine Produkte anschauen, dein Geschäft anrufen und einen Kauf tätigen.

Benutze Stichworte in deiner Unternehmensbeschreibung

GMB lässt Unternehmen nun eine 750 Zeichen lange Unternehmensbeschreibung einpflegen, aber nur 250 dieser Zeichen sind sichtbar, bis das Knowledge Panel die restlichen Zeichen abschneidet. Stelle daher sicher, dass du eine eindrucksvolle Beschreibung verfasst. Platziere die wichtigsten Informationen (unternehmensspezifische Stichworte und deinen Standort) an den Anfang des Texts, damit Kunden dies sehen. 

Google prüft Unternehmensbeschreibungen, um Spam und Täuschungen zu verhindern. Folge also am besten den folgenden Richtlinien:

Wähle eine spezifische Unternehmenskategorie aus

Wenn du eine Unternehmenskategorie für dein GMB-Profil auswählst, kannst du dich allgemein halten mit Stichworten wie “Einzelhandel” oder auch spezifischer werden mit Stichworten wie “KFZ-Stereo Geschäft”

Die meisten Unternehmen vertrauen ihrem Bauchgefühl und nutzen allgemeine Stichworte in der Hoffnung, dass sie in mehr Suchen aufgeführt werden, doch eine spezifische Unternehmenskategorie ist der Weg zum Erfolg. Es gibt weniger Wettbewerb und du hast eine bessere Chance, in relevanten Suchanfragen aufzutauchen. 

Stelle es dir so vor: Wenn jemand “Einzelhandel” bei Google sucht, könnte der Nutzer etwas kaufen wollen oder sich nur Nachrichten aus der Branche einholen. Es ist ein so allgemeiner Begriff, dass es schwierig ist zu wissen, ob der Nutzer spezifisches Interesse an deinen Produkten hat.

Andererseits, wenn jemand nach “KFZ-Stereo Geschäft” sucht, weißt du genau, dass nach etwas gesucht wurde, dass du dem Nutzer anbieten kannst.

Wähle eine spezifische Unternehmenskategorie aus, damit dein Geschäft von den richtigen Leuten gefunden werden kann – Menschen mit Kaufwillen.

 

Nutze Influencer Marketing, um Online gefunden zu werden

Wenn man es richtig macht, kann Influencer Marketing die Vertrauenswürdigkeit deines Unternehmens beweisen, dir dabei helfen eine für deinen Betrieb relevante Zielgruppe zu erreichen und dadurch deinen Umsatz zu steigern. Im Durchschnitt machen Unternehmen einen Profit von $6.50 für jeden Dollar, der in Influencer Marketing investiert wird.

70% aller Teenager vertrauen Influencern mehr als anderen Prominenten und 40% der Millenials glauben, dass ihre Lieblings-Influencer sie “besser verstehen” als ihre Freunde.

Der Schlüssel zum Influencer Marketing für Einzelhandelsunternehmen hängt nicht unbedingt damit zusammen, Prominente an Bord zu holen. Oft ist es so, dass “Micro-Influencer” die bessere und günstigere Wahl darstellen. Ihnen wird mehr in ihren entsprechenden Communities vertraut. Dabei ist es ganz egal, ob es lokale Blogger, Instagrammer oder Youtuber sind. 

Micro-Influencer haben üblicherweise eine Nische und einen lokalen Bekanntheitsgrad. Aus diesem Grund ist ihr Publikum sehr zielgerichtet.

In diesem Beispiel hat sich V de V, ein vintage Inneneinrichtungsgeschäft in Montreal, mit der Bloggerin und Influencerin Audrey Rivet aus Montreal zusammengetan. Rivet ist bekannt für Ihre Ästhetik und Ihrem vintage-inspiriertem Sinn für Mode. V de V kooperiert mit Rivet, da das Publikum der Bloggerin gleichzeitig die Zielgruppe des Unternehmens ist.

Influencer Marketing Best-Practices

  1. Nachforschen
  2. Personalisiere deine Verkaufsargumente
  3. Pflege organische Social-Media Erwähnungen

Nachforschen

Neben dem Durchsuchen von Social-Media Netzwerken können die Tools wie BuzzSumo dabei helfen, Influencer ausfindig zu machen, dessen Publikum deiner Zielgruppe gleicht.

Personalisiere deine Verkaufsargumente

Das Kontaktieren der Influencer ist ein wichtiger Faktor in der Gleichung. Wenn es darum geht, einem Influencer eine Kooperation vorzuschlagen, hast du zwei Möglichkeiten: das “Schrotflintenprinzip” und das “Scharfschützenprinzip”.

Das Schrotflintenprinzip

Beim Schrotflintenprinzip geht es darum, eine allgemeine E-Mail Vorlage an eine lange Liste potenzieller Influencer zu senden, ohne die Nachricht zu personalisieren. Der Clou dahinter ist, dass mehr E-Mails oft mehr Influencer und mehr Online-Sichtbarkeit mit sich bringen. Das Problem ist jedoch, dass dieser Vorgehensweise oft als “Spam” wahrgenommen wird.

Das Scharfschützenprinzip

Beim Scharfschützenprinzip werden besagte Mails personalisiert und an eine kleine Anzahl von Influencern, die mit deinem Geschäftsmodell übereinstimmen, gesendet.

Erkläre, warum du denkst, dass eine Zusammenarbeit mit dem Influencer einen Mehrwert bringt und passe deine Argumente an die kontaktierte Person an. Verfasse die E-Mail personalisiert und relevant.

Das Ziel des Scharfschützenprinzips ist es, einen guten ersten Eindruck zu machen und eine berufliche Beziehung zu der Person aufzubauen (immerhin versuchst du es, die Person zu einem deiner Markenbotschafter zu machen).

Wir empfehlen es, das Scharfschützenprinzip zu nutzen. Bei der Kooperation mit Influencern gilt: Qualität kommt vor Quantität.

Pflege organische Social-Media Erwähnungen

Wenn jemand dein Unternehmen in einem Beitrag erwähnt, teile dies in deinen sozialen Netzwerken und gib ein Shoutout. Falls du Potenzial für eine Partnerschaft identifizierst, kannst du nachfragen, ob die Person mit dir im Rahmen einer gesponserten Werbekampagne kooperieren möchte. 

Um zu sehen, wer dein Unternehmen in Instagram Beiträgen erwähnt oder markiert hat, klicke einfach auf den dritten Tab auf deiner Profilseite.

Dieses Beispiel stammt vom Lightspeed-Kunden Saturdays NYC , einem Einzelhandel aus New-York, welcher sich auf Premium Bekleidung spezialisiert, die vom Surfer-Look inspiriert wurde (gleichzeitig ist das Geschäft ein Café).

Wenn du ein Foto entdeckst, dass du gerne zeigen möchtest, dann kontaktiere die Person, die das Bild gemacht hat, und frage nach Erlaubnis, um das Bild benutzen zu können. Wenn du grünes Licht bekommst: Zeige es!

In diesem Beispiel hat Saturdays NYC ein Bild erneut hochgeladen, welches zuvor vom Hip-Hop Interpreten ScHoolboy Q gepostet wurde. Mit seinen 2,5 Millionen Followern ist dies eine riesige Reichweite.

Also: Behalte ein Auge auf deine Erwähnungen in sozialen Netzwerken und ergreife die Chance, wenn Sie sich zeigt. 

 

Nutze Facebook, um Online gefunden zu werden.

Mit über 2 Milliarden monatlichen, aktiven Nutzern ist Facebook eine der meistgenutzten Social-Media Plattformen, die existiert. Facebook hat unter anderem auch viele Funktionen eingeführt, die die Plattform in ein kleines eCommerce Center verwandelt haben.

Während du mit deinem Publikum interagierst kannst du Inhalte deiner Produkte teilen, die Links zu deiner Website beinhalten, wo besagte Produkte gekauft werden können.

In diesem Beispiel hat das Kosmetikunternehmen Glossier einen Instagram Beitrag erneut geteilt, der ihr Produkt organisch erwähnt. Dem Post wurde auch ein Link zur Unternehmenswebsite hinzugefügt, um Umsatz zu generieren. Doch wenn es um organisches Marketing auf Facebook geht, gibt es einige Richtlinien, die du befolgen solltest.

Facebook Marketing Best-Practices

  1. Folge der 60/30/10 Regel
  2. Besitze ein Profil, dass für deine Stichworte optimiert ist. 
  3. Führe Konversationen im Kommentarbereich
  4. Erhöhe deine Reichweite durch Facebook Werbung

Folge der 60/30/10 Regel

Du solltest nicht immer verkaufen. Stattdessen, befolge die 60/30/10 Regel.

Was ist die 60/30/10 Regel?

60/30/10 Regel besagt, dass

  • 60% deiner Posts auf Inhalt fokussiert sein sollten
  • 30% geteilter Inhalt sein sollte (Influencer und nutzergenerierter Inhalt, Expertenwissen und Inhalte von anderen Marken, die deine komplementieren)
  • 10% deine Produkte, Dienstleistungen, Verkäufe und Events bewerben sollte

Hast du schon einmal ein Geschäft betreten und wahrgenommen, dass das Verkaufspersonal zu aufdringlich ist?

Konsumenten können dasselbe über Marken denken, die Ihre Produkte zu sehr aufdrängen. Die 60/30/10 Regel stellt sicher, dass deine Inhalte dein Publikum mit einbeziehen, nicht nerven.

Obwohl Oliver Peoples Brillen verkauft, zeigen ihre Benutzerkonten auf sozialen Medien nicht ausschließlich Bilder der Produkte. Es werden auch mittelalterliche Architektur, Oldtimer, Fotografie und anderer nutzergenerierter Inhalt hochgeladen.

Oliver Peoples nutzt seine Social Media Benutzerkonten als ein Echtzeit Stimmungsbarometer für seine Markenästhetik. Die Posts ziehen Menschen an, die das Stilempfinden der Marke teilen und wahrscheinlich ihre Produkte kaufen werden.

Social-Media SEO für Facebook

Die Social-Media Profile vieler Marken sind oft ganz oben auf der Seite der Suchmaschinenresultate. Daher ist es auch wichtig, dass die Stichworte, welche du auf deinem Unternehmensprofil bei Facebook verwendest, genauso relevant sind, wie die Stichworte auf deiner Website.

Hier sind einige Tipps, um die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für deine Facebook-Seite zu verbessern

Wähle einen unkomplizierten Namen aus

Sei extrem vorsichtig damit, wie du deine Facebook Unternehmensseite benennst. Wir empfehlen es, ein [Unternehmensname + Primäre Produktkategorie] Namensformat zu verwenden. Wir bevorzugen dieses Namensformat, da es für Konsumenten einfacher ist, zu wissen, wer du bist und was du anbietest. 

Benutze Stichworte auf deiner gesamten Seite

Es ist grundlegend für deine Facebook Suchmaschinenoptimierung, dass du die richtigen Stichworte verwendest.

Falls du bereits ein SEO-Tool, wie zum Beispiel Ahrefs, nutzen solltest, kannst du die Long-Tail Keywords, die dein Unternehmen nutzen sollte, mithilfe des Site Explorer-Tools bestimmen. 

Nutze diese Stichworte in:

  • “Über uns”-Bereich
  • “Beschreibung”-Bereich
  • Überschrift
  • Bildunterschriften
  • Notizen
  • Aktualisierung

Vermeide jedoch Stichwort-Überfüllung!

In diesem Beispiel haben wir eine allgemeine Facebooksuchanfrage für “Eyewear” ausgelöst. Es ist kein Wunder, dass eine Stichwort-optimierte Seite wie die von Oliver Peoples einer der Top-Treffer war.

  

Nutze Stichworte, nach denen Leute suchen könnten, in deiner Beschreibung und deinem “Über uns”-Bereich. Durch die Einführung von Search ads könnte dies in Zukunft sogar noch nützlicher sein.

Beanspruche eine vanity URL

Wenn du eine Facebook Unternehmensseite erstellst, bekommst du automatisch eine dynamische URL, die nach zufällig generierten Buchstaben und Nummern aussieht.

Indem du deine vanity URL beanspruchst, kannst du deine Facebook Seiten URL an deinen Unternehmensnamen anpassen, was es Leuten einfacher macht, dich bei Google oder Facebook zu finden.

Wie du deine vanity URL beanspruchst

  1. Gehe zu www.facebook.com/username
  2. Klicke auf das Dropdown-Menü neben den Seitennamen und wähle die Seite aus, für welche du eine vanity URL beanspruchen möchtest.
  3. Gib deinen bevorzugten Benutzernamen ein. 
  4. Klick auf “Verfügbarkeit überprüfen”.
  5. Versuche einen anderen Namen oder klicke auf “bestätigen

Führe Konversationen im Kommentarbereich

Konversation und Interaktion sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Social-Media-Präsenz.

Verfasse deine Inhalte so, dass du dein Publikum mit einbeziehst. Solche Inhalte (Reaktionen, “Gefällt mir”-Angaben, Kommentare, geteilte Posts) verleihen deinen zukünftigen Inhalten eine bessere Sichtbarkeit in Facebook’s Newsfeed. Frage nach den Meinungen der Nutzer, teile Umfragen und sei responsiv.

In diesem Beispiel fragt das Kosmetikunternehmen Glossier ihrem Publikum eine Frage, die auf natürliche Weise zu mehr Kommentaren und Einbindung der Nutzer in dem Beitrag führt.

Vergrößere deine Reichweite mit Facebook Ads

Facebook Ads gibt deinen organischen Marketing Bemühungen einen Performanceschub. 

Du kannst personalisierte Werbung erstellen, die die Interessen und vorigen Aktionen der Nutzer auf deiner Website reflektiert.

Dies ist Facebook Pixel zu verdanken, einem kleinen Stück Code, den du auf deiner Website installierst. Es verfolgt das Verhalten des Besuchers deiner Seite und erlaubt es dir, eine auf ihnen zugeschnittene Karussel-Werbung und dynamische Werbung von Produkten anzeigen zu lassen, die sie zuvor angesehen haben.

Stell dir zum Beispiel vor, dass du nach einem Paar Mejuri Ohrringe suchst und dabei auf diese Cabochon Studs triffst, die dir sehr gefallen. 

Du hast sie nicht gekauft, aber du hast dir die Produktseite angeschaut und dessen Beschreibung durchgelesen. Aufgrund dessen siehst du im nächsten Moment diese Karussel-Werbung im Facebook Newsfeed.

Dass diese personalisierte Werbung angezeigt wird, ist dem Facebook Pixel zu verdanken. Es ist sehr einfach, den Pixel zu erstellen und zu implementieren. Und es funktioniert. 

Notiz: Um den Facebook Pixel in deinem Lightspeed eCom Store zu implementieren, logge dich einfach in dein Backoffice ein und gehe zu Einstellungen > Web Statistiken > Facebook Pixel und füge deine Pixel ID ein. 

Es gibt viel über Facebook Ads zu lernen, doch dieser Leitfaden von Disruptive Advertising kann dir dabei helfen, zu starten.

 

Nutze Instagram, um online gefunden zu werden

Zusammen mit Facebook ist Instagram derzeit einer der besten Plattformen für eCommerce, da 70% aller Online-Shopper es benutzen, um neue Produkte zu entdecken. Dies wird durch kaufanregende Beiträge und Stories, die Nutzern erlauben, markierte Produkte direkt in der App zu kaufen, verstärkt. 

So kannst du deine Instagram-Präsenz verbessern und damit beginnen, deinen Umsatz zu erhöhen.

Instagram Best-Practices für Einzelhändler

  1. Benutze kaufanregende Beiträge
  2. Setze auf Instagram Ads
  3. Benutze nutzergenerierte Inhalte
  4. Füge deinen Posts Hashtags hinzu

Benutze kaufanregende Beiträge

Instagram erlaubt es Einzelhändlern, ihre Produkte in Fotos, Videos und Stories zu markieren, was jeden Beitrag in eine Kaufmöglichkeit verwandelt. 

Indem man die “Produkte ansehen”- Schaltfläche betätigt, können Kunden die Produktinformationen, Produktbilder und verwandte Produkte deines Online Stores einsehen. 

Dies erhöht die Sichtbarkeit deines Produkts, insbesondere innerhalb des Instagram “Shop”-Tabs, in welchem Nutzer in einer Auswahl kaufanregender Beiträge, die ihren Interessen entsprechen, stöbern können.

Wenn du mit kaufanregenden Beiträgen anfängst, sind diese für jegliche der 200 Millionen Nutzer, die den “Entdecken”-Tab täglich nutzen, sichtbar.

Instagram-Nutzer müssen nicht einmal deinem Business Account folgen, um deine Beiträge im “Entdecken”-Tab sehen zu können. Kaufanregende Beiträge zu nutzen hilft dabei, dass deine Zielgruppe deine Produkte entdeckt, deinem Account folgt und schließlich einen Kauf tätigt.

Setze auf Instagram Ads

Es ist nicht nur wichtig, durch organische Inhalte gefunden zu werden, sondern auch durch bezahlte Werbung.

Instagram Ads ist hochrelevante und konvertierende Werbung, die in verschiedenen Formaten verfügbar ist. Probiere Instagram Story Werbung, Einzelbild-Werbung, Werbung im Videoformat und Karusselwerbung, um zu sehen, was für dich am besten funktioniert. Du kannst diese Werbung über den Facebook Business Manager erstellen. 

Benutze nutzergenerierte Inhalte

Kunden sind am responsivsten, wenn Sie mit authentischen Inhalten konfrontiert werden. Und nichts ist authentischer, als nutzergenerierter Inhalt.

Was ist nutzergenerierter Inhalt?

Nutzergenerierte Inhalte sind sämtliche Fotos, Videos und Stories, die deine Marke, Produkte oder Dienstleistung beinhalten und von Kunden erstellt und geteilt werden. Es ist wahrscheinlicher, dass Konsumenten den Meinungen der Kunden (Leute, die nicht deinem Unternehmen angehören) mehr Glauben schenken, als dem, was du über deine Marke erzählst. Es ist der soziale Beweis auf Steroide. In anderen Worten: es ist authentisch. 

Nutzergenerierter Inhalt fällt in die 30% Kategorie deiner geteilten Beiträge. Saturdays NYC teilt nutzergenerierten Inhalt, der sich dem Markenimage anpasst: Surf- und Skatekultur.

Verwandtes Thema – Nutzergenerierter Inhalt

Füge deinen Posts Hashtags hinzu

Hashtags können deine Beiträge in den Suchresultaten im “Entdecken”-Tab erscheinen lassen. In der Tat ist es so, dass Instagram Beiträge, die mit Hashtags versehen wurden, 70% mehr “Gefällt mir”-Angaben erhalten, als Beiträge ohne Hashtag.

Best-Practices zeigen auf, dass 7 bis 8 Hashtags pro Beitrag am effektivsten sind und idealerweise aus einem Mix genereller und markenbezogener Tags bestehen. Wenn Saturdays NYC einen generellen Hashtag benutzen würde, würde #surfen (#surfing) Sinn machen. Der Hashtag #saturdaysnyc wird als markenbezogener Hashtag verwendet.

 

Starte einen Blog

Wenn es richtig gemacht wird, kann ein Blog deinem Unternehmen dabei helfen, höher in SERPs eingestuft zu werden, Bekanntheit als Autorität in der Branche zu erlangen und online von mehr potenziellen Kunden gefunden zu werden.

Dein Ziel ist es, eine Informationsquelle für die Branche deines Unternehmens zu werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Blog von Glossier, Into the Gloss

Glossier verkauft Kosmetikprodukte und der Blog behandelt Themen wie Schönheitstipps, Trends und Produktneuigkeiten. Es gibt einen starken Zusammenhang mit den von Glossier produzierten Inhalten und den Interessen der Zielgruppe.

       

Dank eines Blogs können Leute, die zuvor noch nie von deiner Marke gehört haben, jedoch Interesse an Dingen haben, die mit deiner Marke zusammenhängen, erreicht werden. Wenn der Inhalt gut ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Leser zu einem Kunden wird.

Durchdacht geschriebene, SEO-freundliche Inhalte helfen dir dabei, online gefunden zu werden und Besuche in Verkäufe umzuwandeln.

Schreibe Gastbeiträge

Du kannst auch Blogs für andere Websites schreiben.

Gastbeiträge sind ein wunderbarer Weg dafür, auf Seiten erwähnt zu werden, die mehr Besucherzahlen aufweisen, als deine. Einige dieser Besucher werden so auf deine Seite umgeleitet und es wird ein wertvoller Backlink erstellt, die die Autorität deiner Domain steigert. Google interpretiert Verlinkungen von Seiten mit gutem Ruf als Vertrauensvotum für deine Website, was deinen Inhalt und deine Produktseiten höher in SERPs erscheinen lässt und dir dabei hilft, von mehr potenziellen Kunden online gefunden zu werden.

Doch nicht jeder Inhalt ist gleichwertig. Wenn dein Inhalt nicht gut durchdacht produziert wurde, wirst du die Belohnungen nicht ernten können.

Blogging Best-Practices

  1. Schreibe wertvollen Inhalt
  2. Benutze long-tail keywords
  3. Nutze auf Fragen basierte keywords
  4. Sei nicht zu aufdringlich

Schreibe wertvollen Inhalt

Jeder hat einen Blog und versucht mehrere Beiträge pro Woche zu veröffentlichen – relevante Beiträge lassen deinen Blog von der Masse abheben.

Wenn deine Blogs gut geschrieben sind, mit Produkten verknüpft sind, die du verkaufst, und deinen Kunden hilft (Neuigkeiten, Informationen über aktuelle Branchentrends, etc.), dann werden sie deinen Blog zum Lesen auswählen. Qualität vor Quantität gilt hier erst recht. 

Zum Beispiel, hier bei Lightspeed haben wir eine Retail POS- und eine eCommerce Plattform. Wir wissen, dass Einzel- und Onlinehändler gerne wissen möchten, wie man online von mehr potenziellen Kunden gefunden werden kann, was auch der Grund dafür ist, warum wir diesen Blog für dich geschrieben haben. Wir wollen das Leben von Einzel- und Onlinehändlern einfacher machen und Inhalte kreieren, die uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Kreiere immer Inhalte, die ein Problem lösen und wertvoll für dein Publikum sind.

Benutze Long-Tail Keywords

Long-tail Keywords erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser, der sich mit deinen Inhalten beschäftigt, Teil deiner Zielgruppe ist. Benutze die Keywords, um zu informieren, worüber genau du schreibst. Es gibt nicht viele andere Leute, die über genau dasselbe schreiben, wie du. Daher wird dein Blog höher in den SERPs eingestuft, wenn du ein passendes Keyword benutzt. Des Weiteren sind die Themen so spezifisch, dass es einfacher wird Inhalte zu verfassen, die mit der anfänglichen Suchanfrage des Nutzers übereinstimmen. 

Nutze auf Fragen basierte Keywords

Keyword research tools, wie zum Beispiel SEMrush und Ahrefs, lassen dich einfach auf Fragen basierte Keywords finden, die für dein Unternehmen relevant sind.

Diese Keywords haben einen großen Wert für deine Beiträge, da deine Zielgruppe auf der Suche nach Antworten ist, und du die einzigartige Chance hast, diese Information bereitzustellen.

Um noch einmal zurück zum Beispiel von Glossier’s Blog zu kommen: eine schnelle Keyword Suchanfrage auf Ahrefs zeigt uns Beispiele von auf Fragen basierten Keywords an, für die Blogs mit guten Resultaten geschrieben wurden. 

Glossier hat einen Beitrag verfasst, der die Frage “Was ist Serum?” beantwortet. Nach Antworten zu dieser Frage wird circa 3000 mal pro Monat gesucht. Da Glossier den entsprechenden Beitrag verfasst hat und eine Autorität in der Branche darstellt, erscheint der Beitrag als erstes Suchresultat, wenn man “Was ist Serum?” bei Google eingibt.

Alleine dieser Blog generiert Besucherzahlen im Wert von fast $60.000.

Ist das Thema ein bloßer Zufall? Nein. Glossier verkauft auch Serum. Obwohl der Beitrag keins ihrer Produkte bewirbt und nicht aufdringlich ist, ist der Zusammenhang zu den von Glossier angebotenen Produkten klar. 

Was uns zu unserem letzten Punkt bringt…

Sei nicht aufdringlich

Inhalte können Beziehungen aufbauen und Verkäufe generieren, doch verfasse deinen Blog nicht wie ein reines Verkaufsargument. Behutsame Andeutungen an deine Produkte oder Dienstleistungen sind die bessere Wahl. 

 

Werde online gefunden und mache mehr Umsatz

Es ist schwierig, Erfolg im Einzelhandel zu haben, wenn du online keinen Erfolg hast. Jeder dieser Tipps wird dir dabei helfen, deine Reichweite zu vergrößern, deine Sichtbarkeit zu verbessern, und von Menschen gefunden zu werden, die nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen, die du anbietest.

Auch wenn deine Filiale derzeit erfolgreich ist: Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit von Kunden ist hart umkämpft. Jede (gut durchdachte) Initiative kann einen großen Unterschied in den Finanzen deines Unternehmens herbeirufen. 

Du bist auf der Suche nach neuen Methoden, online und offline verkaufen zu können? Wir können dabei helfen. Schau dir hier an, was Lightspeed für dich tun kann.