Aktuelle Lightspeed-Umfrage zum Ausgehverhalten während Corona

Aktuelle Lightspeed-Umfrage zum Ausgehverhalten während Corona

In einer aktuellen Umfrage hat Lightspeed in vier Ländern untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf das Ausgehverhalten der Menschen ausgewirkt hat. Demnach wollen nur noch 6 % der Deutschen zu den Feiertagen essen gehen, 90 % bleiben lieber zu Hause. Aber: Das Liefer- und Abholgeschäft nimmt laut Lightspeed-Umfrage während Corona weiter zu. Und: Angst vor Ansteckung in einem gastronomischen Betrieb hat hierzulande nur jeder Siebte.

Corona trübt Lust aufs Essengehen

Laut der Lightspeed-Umfrage, die gleichzeitig in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz durchgeführt wurde, hat sich Corona auch insgesamt auf das Ausgehverhalten ausgewirkt. Am deutlichsten hat das Virus die Ausgehlaune bei Gästen in der Bundesrepublik und den Niederlanden eingetrübt. Fast die Hälfte aller Befragten in diesen Ländern gab an, seit Beginn der Pandemie überhaupt nicht mehr in Restaurants, Bars oder Cafés zu gehen. Die Schweizer hingegen lassen sich von dem Virus am wenigsten aus den Restaurants vertreiben: Über ein Viertel geht laut Lightspeed-Umfrage auch während der Pandemie noch mindestens einmal im Monat essen.

Doch zu Weihnachten wird sich die Bereitschaft zum Essengehen weiter verschlechtern: Bei der Frage, wo man dieses Jahr während der Feiertage essen wird, gaben nur etwas mehr als 6 % an, noch einen Restaurantbesuch zu planen. Stattdessen wollen sich fast 90 % der Deutschen ins traute Heim zurückziehen und selber kochen. Das ist der höchste Wert in allen vier Ländern. In Belgien liegt diese Zahl mit 75 % am niedrigsten, dafür plant jeder Zehnte von denen, die zu Hause bleiben, sich an den Feiertagen Essen zum Abholen zu bestellen.

Lightspeed-Umfrage

Lightspeed-Umfrage: Letzte Rettung Lieferservice

Apropos Außer-Haus-Geschäft: Die Pandemie wirkt sich der Lightspeed-Umfrage zufolge zwar deutlich negativ auf das Ausgehverhalten der Menschen aus. Gleichzeitig könnten Gastronomen aber von einer Verlagerung des Geschäfts profitieren. Laut der Umfrage bestellt nämlich über ein Drittel der Deutschen wegen Covid-19 öfter zum Liefern oder Abholen, etwa jeder Siebte sogar explizit, um die lokale Gastronomie zu unterstützen. In keinem anderen Land ist diese Zahl so hoch, was die Deutschen zu besonders großen Helfern lokaler Unternehmen macht. Anders die Niederländer: Zwei Drittel haben ihr Bestellverhalten während Corona nicht verändert und bestellen genauso oft wie vor Ausbruch der Pandemie.

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Fine Dining nicht für Lieferservice prädestiniert

Ähnlich wie beim ersten Lockdown könnten also mögliche Umsätze aus dem Außer-Haus-Geschäft zusammen mit staatlichen Hilfen den Schaden für gastronomische Betriebe im November etwas abfedern. Das gilt jedoch nicht für die gehobene Gastronomie: Für knapp die Hälfte aller Befragten in Deutschland, der Schweiz und Belgien ist Essen aus dem Sternerestaurant zum Liefern oder Abholen keine Option, weil es nicht dasselbe wäre. Die Niederländer sind mit über 70 % sogar noch entschiedener dagegen. Trotzdem würden sich laut Lightspeed-Umfrage zwischen 12 und 16 % der Befragten in allen vier Ländern durch einen Preisnachlass dazu bewegen lassen, doch zum Liefern oder Abholen zu bestellen.

Lightspeed-Umfrage

Nur jeder 7. Deutsche hat Angst vor Ansteckung

Dass sich der Restaurantbesuch insgesamt durch Corona verändert hat, da sind sich alle vier Länder einig. Vor allem, dass das Essengehen seit Ausbruch der Pandemie nicht mehr so viel Spaß mache, ist für viele das größte Manko. Ein Drittel der Niederländer findet das hingegen nicht und für fast ein Fünftel der Befragten in der Schweiz macht der Restaurantbesuch jetzt sogar mehr Spaß.

Interessant auch das unterschiedliche Bild bei der Angst vor Ansteckung: In Deutschland befürchtet nur jeder Siebte, sich im Restaurant mit Corona anzustecken, in Belgien sogar nur jeder Zehnte. Am größten ist die Furcht vor Ansteckung laut Lightspeed-Umfrage in den Niederlanden: 18 % der Befragten in dem Land befürchten das. Von den Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln im Restaurant sind deutsche Gäste offenbar am meisten genervt (22 %), Belgier am wenigsten (7 %).

“Die Lightspeed-Umfrage zeigt deutlich, dass Gastronomen jetzt wieder voll aufs Liefer- und Abholgeschäft setzen und sich gleichzeitig online noch breiter aufstellen müssen. Dass nur knapp jeder Siebte in Deutschland Angst vor Ansteckung im Restaurant hat, ist für mich wenig überraschend. Die Menschen haben ja hautnah mitbekommen, dass die allermeisten Betreiber sich streng an die Vorschriften gehalten haben.”

Stefan Brehm, Marketing Director Deutschland bei Lightspeed.

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