Wie Sie Abfall und Verpackungsmüll den Kampf ansagen

Wie Sie Abfall und Verpackungsmüll den Kampf ansagen

Online Shoppen ist beliebter denn je! Dabei vergisst man aber leicht, dass auch Online-Handel einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt und eine Menge an Abfall und Verpackungsmüll produziert. Mit dem extremen Wachstum der Branche nimmt natürlich auch die Menge an Verpackungsmüll zu, was sich negativ auf die Umwelt, Ihr Image beim Kunden und letztendlich auch den Erfolg Ihres Geschäfts auswirken kann.

Lesen Sie in diesem Blog wie Sie Abfall und Verpackungsmüll in Ihrem online Unternehmen reduzieren.

Warum der Einfluss von Abfall und Verpackungen im eCommerce immer größer wird

In den letzten Jahren hat das Absatzvolumen im Bereich eCommerce enorm zugenommen. Für das Jahr 2020 werden die weltweiten eCommerce Verkäufe auf einen Wert von 1813 Milliarden Euro geschätzt. Ohne Zweifel wird die Zahl von Online-Käufen im Allgemeinen zunehmen. Aber auch die Nachfrage von Konsumenten, verschiedenste Produkte online zu kaufen, wird steigen und vielfältiger werden. Kunden gehen längst nicht mehr nur online, um Kleidung, Schuhe oder Elektroartikel zu kaufen. Denken Sie zum Beispiel an AmazonFresh oder Online Apotheken.

Dadurch besteht eine immer größere Wichtigkeit, Unternehmen nachhaltig zu gestalten, insbesondere im Hinblick auf vermeidbare Abfälle und Verpackungen.

Warum lohnt es sich für Sie, Abfälle zu reduzieren?

Sie verbessern Ihren ersten Eindruck beim Kunden

Im Vergleich zum Einkauf im Einzelhandel ist die Verpackung der erste Kontakt mit Ihrem Webshop-Kunden, sozusagen der erste Eindruck des Kunden von Ihrem Produkt oder Ihrer Marke. Daher sollten Sie darauf achten, Ihr Produkt optimal zu verpacken, denn nichts ärgert Kunden mehr als sich bei der Vorfreude über Ihre neue Errungenschaft erst durch mehrere Schichten Verpackungsmaterial arbeiten zu müssen.

Sie bedienen die Nachfrage von immer umweltbewussteren Kunden

Laut Studien von Dotcom Distribution, einem eCommerce Logistik-Anbieter, legen Online-Shopper zunehmend Wert auf qualitativ hochwertige, aber auch ‘grüne’ Produktverpackungen. Auch das Data Analytics-Unternehmen Nielsen fand in einer Umfrage, dass insbesondere Millennials und Generation Z Shopper durchaus dazu bereit sind, für umweltfreundlichere Produkte mehr auszugeben. Demnach ist die Nachhaltigkeit des Produkts oder der Marke heute einer der entscheidenden Faktoren für oder gegen eine Kaufentscheidung. 41% der Befragten geben sogar an, explizit für umweltfreundliche Verpackungen mehr Geld ausgeben zu wollen.

Sie senken gleichzeitig Ihre Kosten

Um Ihr eCommerce Unternehmen umweltfreundlicher zu gestalten, ist nicht nur Ihr verwendetes Verpackungsmaterial ausschlaggebend. Verpackungsmüll und Abfall entsteht auch durch Ihre allgemeinen Betriebs-, Lager- und Transportprozesse. Schaffen Sie es, diese zu optimieren, können Sie zugleich Ihre Betriebs- und Transportkosten senken und Geld sparen. Durch die Vermeidung von Verpackungsmüll und Abfällen tun sie also nicht nur etwas für Ihre Kunden und die Umwelt. Sie können auch Kosten senken und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen und sich von weniger nachhaltigen Wettbewerbern abgrenzen. Also eine echte Win-Win-Situation!

 

Wie können Sie also Abfälle in Ihrem Online Shop reduzieren?

1. Nutzen Sie recyclebare Materialien

Nutzen Sie derzeit Verpackungsmaterial wie Styropor, Plastikfolie oder andere Kunststoffe? Wechseln Sie Ihr Verpackungsmaterial und stellen Sie um auf Verpackungen aus Papier, Karton oder biologisch abbaubarem Kunststoff! Mit der neuen EU-Richtlinie, die die Nutzung von Einweg-Plastik verbietet, wird sich auch die Gesetzgebung in Deutschland immer mehr verändern. Unterstützen die EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie, könnte nicht-recyclebares Plastik bereits dieses Jahr abgeschafft werden. Gleich noch ein Grund für Sie, jetzt auf nachhaltigere Verpackungsmaterialien zu wechseln!

 

2. Optimieren und reduzieren Sie Verpackungsgrößen

Indem Sie die optimale Größe der Verpackung für Ihre Produkte finden, können Sie nicht nur die Menge an Verpackungsmaterial reduzieren, sondern auch Transportkosten sparen. Denn viele Unternehmen berechnen Ihre Transportkosten heute auf Basis des Volumengewichts. Dadurch können Sie beim Einsparen von Verpackungsmaterial gleich mehrere Kostenaspekte senken.

3. Vermeiden Sie Produktschäden

Durch den Transport und die Abwicklung von Waren entstehen immer wieder Defekte an einzelnen Produkten oder ganzen Lieferungen. Im Idealfall können Sie Ihre Ware trotzdem noch verkaufen, oftmals entspricht sie jedoch nicht mehr den Qualitätsansprüchen und muss entsorgt werden. Vermeiden Sie Schäden an Ihren Produkten auf dem Weg zum Kunden indem Sie Zeit in die Schulung Ihrer Mitarbeiter bezüglich der korrekten Produkthandhabung investieren. Arbeiten Sie mit effizienten Lieferanten und Partnern, die Ihre Prozesse ebenfalls nachhaltig gestalten.

4. Bestellen und/oder produzieren Sie nicht zu viel

Neben der Optimierung Ihrer Produktprozesse können Sie auch Ihr Lagermanagement verbessern. Überproduktion beziehungsweise zu große Bestellungen führen auch dazu, dass Sie Platz in Ihrem Lager binden, der nicht genutzt werden kann. Versuchen Sie also, keine Ressourcen zu verschwenden und Ihre Inventarmengen zu optimieren, um am Ende des Tages nicht auf Ihren Produkten sitzen zu bleiben.

Mit dem richtigen Shopsystem können Sie dies optimal managen, haben jederzeit eine Echtzeit-Übersicht über Ihr Inventar und können (auch automatisiert) die Produkte bestellen, die sie brauchen. Damit senken Sie letztendlich auch Ihr Kapital, das durch das Inventar gebunden ist.

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5. Optimieren Sie Ihre Verarbeitungsprozesse und Transportwege

Wissen Sie, wie oft Ihre Produkte umgepackt werden, bis Sie bei Ihrem Kunden ankommen? Es zählt nicht nur die letztendliche Produktverpackung, die Ihr Kunde in der Hand halten wird. Je nach Produkt und Transportweg können bereits vorher erhebliche Mengen an Verpackungsmaterial und Abfälle entstehen, die eine Belastung für die Umwelt darstellen. Versuchen Sie daher, möglichst viele Verarbeitungsschritte, bei denen Abfall anfällt, einzusparen, Transportschritte zu verkürzen oder Verpackungsmaterial einfach wiederzuverwenden. Eine durchdachte Wahl Ihrer Lieferanten hilft dabei ebenfalls!

 

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