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Gastronomie

Wie man die staatliche Überbrückungshilfe richtig nutzen sollte

Wie man die staatliche Überbrückungshilfe richtig nutzen sollte

Für Gastronomen und Hoteliers waren die im Oktober 2020 angekündigten Hilfen eine große Herausforderung. Nicht nur, dass der Branche innerhalb kürzester Zeit die Existenzgrundlagen weggenommen wurden, nein auch die groß angekündigten Hilfen wurde verzögert ausgezahlt und kamen teilweise erst nach Monaten bei den Gastronomen an. 

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Nach endlos langen Wochen und Monaten,  eröffnen derzeit viele Gastronomen wieder ihre Außen- und teils auch ihre Innenbereich. Da gilt es auf die anstehenden Richtlinien hinsichtlich Hygiene- und Abstandsregelung richtig vorbereitet zu sein. Der Staat hat insbesondere für die Gastronomie Branche noch einmal mehr Unterstützungen auf den Weg gebracht und erst kürzlich wurde die Überbrückungshilfe 3 verlängert. Gastronomen und Hoteliers haben damit die Möglichkeit, ihre Anträge nun sogar bis zum 31. August 2021 zu stellen, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf deren Website verkündete. Doch was wurde bei der Überbrückungshilfe 3 nun geändert? Welche Vorteile ergeben sich für Gastronomen und Hoteliers? 

Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte aufgelistet und geben Tipps, wie man die staatlichen Subventionen richtig nutzt:

  • Anträge können können seit dem 28. April 2021 gestellt werden.
  • Die Antragsmöglichkeit wurde bis 31. August 2021 verlängert und bietet somit einen zeitlich längeren Spielraum.
  • Unternehmen die mehr als 70% Umsatzrückgang verzeichnen, bekommen jetzt sogar bis 100% der Fixkosten erstattet. 
  • Sollte der Betrieb bis 31.10.2020 gegründet worden sein und als StartUp gelten, besteht nun eine Antragsberechtigung.
  • Für Erzeuger verderblicher Waren gibt es Sonderabschreibungsmöglichkeiten. Ist ihr Gastrobetrieb also gleichzeitig Erzeuger, sollte Ihr Steuerberater diese Möglichkeit prüfen. 
  • Antragstellenden wird in begründeten Fällen bei außergewöhnlichen betrieblichen Umständen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Zu guter Letzt: Investitionsförderung in Höhe von 20.000,- EUR für Digitalisierung und Anschaffung von Hardware. 

Hinzu kommen Hilfen für Gastronomen die jeweils die einzelnen Bundesländer auflegen. Zum Beispiel gibt es, die von Bund und Länder sogenannten Härtefall Regelungen. Die Überbrückungshilfe 3 wird somit bis Ende 2021 verlängert. Einige Unternehmen hat die Corona Krise besonders stark getroffen – diese können einmalig bis zu 100.000 EUR zusätzlich vom Staat beantragen. Ferner ist es für jeden Gastronomen sinnvoll, sich auf den regionalen Portalen des Verbandes DEHOGA zu informieren. Dort werden unterschiedliche Hilfen der einzelnen Bundesländer aufgelistet. Der Verband DEHOGA Nordrhein  zum Beispiel, hält so seine Mitglieder immer auf dem Laufenden und informiert Sie regelmäßig über Veränderungen der Subventionen und Hilfen. 

Zusammengefasst gilt folgendes zu beachten:

  1. Informieren Sie sich regelmäßig über Neuerungen auf der Website des Bundesministerium für Wirtschaft
  2. Beschäftigen Sie sich mit den Wirtschaftshilfen der Länder auf den jeweiligen Websites. 
  3. Tauschen Sie sich mit Ihrem Steuerberater aus und beratschlagen Sie gemeinsam, welche Hilfen auch für Ihren Betrieb in Betracht kommen würden. 
  4. Sofern Sie noch kein Mitglied im örtlichen DEHOGA Verband, informieren Sie sich darüber, denn die Verbände sind mit der Politik eng verbunden und so erfahren Sie mit als erstes, welche Neuerungen oder Hilfen festgelegt wurden 
  5. Abonnieren Sie themenbezogene Newsletter oder setzten Sie sich einen Google News Alarm, damit Sie immer aktuellen Informationen bekommen

Es ist zu empfehlen, dass Gastronomen die angebotenen Investitionsförderung beantragen und auch die Zeit nutzen, um auf den digitalen Zug aufzuspringen. Erst vor wenigen Monaten ist die Übergangsfrist für die Kassensicherungsverordnung ausgelaufen und durch die Pandemie haben viele Betriebe noch veraltete Kassensysteme, die den neuen, steuerrechtlichen Anforderungen nicht entsprechen. 

Der Bund bietet auch hier finanzielle Hilfen, damit jeder Gastronom die Möglichkeit hat, sich ein regelkonformes Kassensystem anzuschaffen. Mit den neuen, digitalen Kassensystemen, können nützliche Zusatztools wie z.B. eine BestellApp, mobile Kassen, Gutschein- oder Reservierungssystem dazugebucht werden. Damit spart man nicht nur Personalkosten ein, sondern kann auch Verkaufsdaten besser analysieren. Das cloudbasierte Kassensystem von Lightspeed bietet eine Vielzahl von Funktionen und Features, um Ihnen den Arbeitsalltag zu vereinfachen. Alle Daten aus der Kasse wie z. B. Umsätze, Offenstände etc. werden in Echtzeit digital erfasst und sind über eine persönliche Cloud jederzeit einseh- und steuerbar. Um mehr über das Lightspeed Kassensystem zu erfahren, kontaktieren Sie einen unserer Experten oder überzeugen Sie sich selbst und testen Sie unsere kostenlose Demo

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