Top 5 Fehler, die Gastronomiebetriebe auf Social Media oft begehen

Top 5 Fehler, die Gastronomiebetriebe auf Social Media oft begehen

Die sozialen Medien sind heutzutage für Gastronomiebetriebe unvermeidlich. Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter, sind perfekt, um Ihr Unternehmen zu präsentieren und eine Kundenbasis zu schaffen.

Es gibt eine große Anzahl von Maßnahmen, die Sie befolgen sollten, damit Sie das Potenzial Ihrer Social-Media-Strategie optimal ausschöpfen können. Gleichzeitig gibt es eine Anzahl von Social Media-„No-Go’s”, die sie leicht vermeiden können. Wir haben die 5 am häufigsten auftretenden Fehler, die Gastronomen auf Ihren Social-Media-Plattformen machen, für Sie zusammengestellt:

Auf jeder Plattform den selben Inhalt veröffentlichen 😱

Jede Social-Media-Plattform hat eine andere Funktion: Bei Instagram dreht sich alles um Image und Branding, Facebook fungiert als zweite Website und Twitter ist perfekt für kurze Live-Updates. Da diese Plattformen alle unterschiedlich sind, müssen Sie entscheiden, was Sie wann platzieren möchten. Den Content, den Sie veröffentlichen und wie Sie kommunizieren, sollte die Erwartungen Ihrer Zielgruppe auf jeder Plattform widerspiegeln.

Auf Facebook erwarten die Nutzer mehr informativen Inhalt, während auf Instagram das Bild wichtiger ist. Wenn Sie ein Brunch-Restaurant betreiben, können Sie beispielsweise neue Menü-Specials auf Instagram vorschlagen. Auf Facebook suchen Ihre Gäste nach nützlichen Informationen. Dies ist die perfekte Plattform, um Details zu Ihrem Brunch-Event oder zum Ostermenü zu veröffentlichen.

Warum sollte man nicht den gleichen Inhalt auf jeder Plattform veröffentlichen? Es kann die Anzahl der Klicks, Likes, Shares und Kommentare, die Sie für einen Post erhalten, einschränken. Wenn ein Kunde auf Instagram mit „Gefällt mir” auf einen Beitrag reagiert und ihn dann auf Facebook wiederfindet, besteht eine geringere Chance, dass er darauf erneut reagiert. Außerdem erweckt es den Anschein, dass Sie sich kaum bemühen neue Inhalte für Ihre Sozialen Kanäle zu produzieren.

Top 5 Fehler, die Gastronomiebetriebe auf Social Media oft begehen

Zu oft oder zu wenig posten ✍

Eine gute Social Media-Strategie sollte ein gutes Gleichgewicht zwischen Kontinuität und Zweck beinhalten. Es wird geraten regelmäßig Inhalte zu posten und sicherzustellen, dass die Inhalte für Ihre Zielgruppe stets relevant sind. Der Schlüssel zum Erfolg ist es, Ihre Zielgruppe nicht mit zu vielen Botschaften zu überfordern und gleichzeitig Ihre Marke zu erhalten. Den richtigen Rhythmus zu finden, ist eine Herausforderung und es kann eine Weile dauern, bis er sich hundertprozentig eingespielt hat.

Wenn Sie keine Zeit haben, täglich oder mehrmals pro Woche auf Social Media zu posten, stellen Sie sicher, dass Sie Content kontinuierlich veröffentlichen. Versuchen Sie sicherzustellen, mindestens einmal pro Woche zu posten. Wenn Sie keine Zeit haben, verschiedene Social-Media-Kanäle zu verwalten, konzentrieren Sie sich besser auf einen Kanal.

Schlechte Fotos oder gar keine Fotos 🚀

Social Media ist sehr visuell geprägt. Daher kann das Hinzufügen von Fotos zu Ihren Posts das Engagement erhöhen. Um Ihnen eine Idee zu geben: Facebook-Posts mit Bildern erhalten doppelt so viel Engagement wie solche ohne. Es ist jedoch genauso wichtig sicherzustellen, dass die Bilder, die Sie mit Ihren Posts veröffentlichen, relevant und qualitativ sind. Wenn Ihre Bilder von geringer Qualität sind, haben Ihre Follower möglicherweise den Eindruck, dass Ihre Produkte auch von geringer Qualität sind.

Instagram ist eine Plattform, bei der es um Ästhetik geht. Daher sollten Sie Ihr Hauptaugenmerk auf Ästhetik legen. Erwägen Sie die Investition in eine kleine Ringlampe oder suchen Sie in Ihrem Geschäft einen Ort mit guter natürlicher Beleuchtung, um Fotos zu machen. Geschirr und Getränke kommen immer gut zur Geltung, wenn sie in natürlichem Licht fotografiert werden.

Top 5 Fehler, die Gastronomiebetriebe auf Social Media oft begehen

Sie teilen keine Inhalte von anderen 😢

User-Generated Content beinhaltet jede Form von Medien, die von Benutzern von Social-Media-Plattformen erstellt wird. Wenn Sie ein Catering Unternehmen besitzen, werden Ihre Gäste ohne Zweifel Fotos von Ihren Speisen machen und diese in den sozialen Medien veröffentlichen. Sie können diese Fotos auch in Ihren eigenen Kanälen verwenden. So können Sie mit Nutzergenerierten  Inhalten umgehen:

  • Überprüfen Sie den geografischen Standort Ihres Restaurants oder die Fotos, in denen Sie markiert wurden.
  • Finden Sie Fotos von guter Qualität, passend Sie zu Ihrem Branding und machen Sie Screenshots.
  • Bitten Sie den Nutzer um Erlaubnis. Dies ist sehr wichtig, da dieser Kunde Ihnen die Genehmigung erteilen muss, seine Fotos in Ihren Kanälen zu verwenden. Als Dankeschön können Sie bei Ihrem nächsten Besuch ein kostenloses Getränk anbieten.
  • Platzieren Sie das Foto in Ihrem eigenen Social-Media-Kanal und kennzeichnen Sie den Ersteller des Fotos.

Wenn Sie sich nicht mit User-Generated Content beschäftigen, werden Sie die große Chance versäumen, Ihren Gästen das Gefühl zu vermitteln, dass das Teilen von Fotos Ihres Restaurants sehr geschätzt wird. Wenn Sie häufig Beiträge von Gästen teilen, werden sie dazu ermutigt, dies öfter zu tun.

Sie reagieren nicht auf negative Kommentare 💥

Negative Kommentare und Beschwerden sind in den sozialen Medien unvermeidlich, aber keine Sorge: Eine negative Antwort auf Ihrer Facebook-Seite ist zwar nicht vorteilhaft, muss aber nicht das Ende der Welt bedeuten. Sie haben die Möglichkeit zu zeigen, dass Sie sich um das Wohl Ihrer Gäste kümmern.

Es passiert fast jedem Unternehmer, aber nur wer die richtigen Antworten auf negative Kommentare parat hat, gibt den Kunden das Gefühl, dass sie auch bei schlechten Erfahrungen eine Lösung angeboten bekommen. Kundenservice ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Social Media-Strategie. Deshalb hat Facebook sogar zwei spezifische Statistiken: Wie oft und schnell Sie auf Nachrichten reagieren.

Denken Sie jedoch stets daran, dass es in Bezug auf Social Media keinen einheitlichen Ansatz gibt. Probieren Sie verschiedene Dinge aus und entdecken Sie, was funktioniert und was für Ihr Unternehmen nicht funktioniert!

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