Social Media und SEO: Wie nutze ich soziale Netzwerke für SEO und welches Netzwerk ist das richtige?

In der letzten Ausgabe des Experten Sommer haben wir uns mit der Werbung bei Facebook beschäftigt. Wir haben unterschiedliche Werbeformate betrachtet und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Heute werden wir uns näher mit der Bedeutung von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihres Onlineshops befassen.

Eine Studie von Searchmetrics zu den wichtigsten Faktoren für ein gutes Ranking bei Google ergab 2013, dass mittlerweile sieben der zehn wichtigsten Faktoren aus dem Bereich Social Media kommen. Dies scheint eine sehr hohe Zahl zu sein, oder? Ist Social Media heute wirklich schon so wichtig für die Auffindbarkeit eines Onlineshops geworden?

Bis vor kurzem wurde die Bedeutung einer Website vor allem daran gemessen, wie viele Links zu ihr verwiesen. Allerdings waren die Suchspinnen von Google so nicht in der Lage, die Qualität der Websites zu überprüfen, sodass sich die Algorithmen von Google immer stärker auf die Beliebtheit und Autorität der Artikel konzentrierten. Je mehr Leute nun Social Media verwenden um Content zu erstellen und an andere weiter zu geben, umso wichtiger wurden diese Bereiche auch für Google um Qualität eindeutiger beurteilen zu können. So nimmt die Zahl der kostenlosen externen Backlinks gerade bei Social Media-Plattformen durch das Teilen und Weiterleiten an alle Freunde schnell zu.

Heute werden wir uns mit drei Experten über die Bedeutung von Social Media für die Auffindbarkeit des eigenen Onlineshops bei Suchmaschinen unterhalten.
Unsere Experten:

  • Eduard Blacquière, Suchmaschinenmarketing-Experte und Inhaber von Edwords.
  • Marco Dekkers, Marketing-Experte, Blogger u.a. bei Frankwatching und nominiert für den Nationalen Search Engine Marketing Award der Niederlande.
  • Erwin van Litsenburg, Unternehmer, Inhaber des Marketingbüros Social Media Succes und Countrymanager der Employee Advocacy Plattform Smarpshare.

„Für Suchmaschinen schreiben ist heute passé“ – Marco Dekkers

So beeinflusst Social Media die Auffindbarkeit meines Onlineshops

In diesem Video erklärt Matt Cutts, Leiter des Webspam-Teams von Google und auch als „Internet-Gott“ bekannt, dass Social Media-Input die Suchmaschinen-Crawler von Google nicht direkt beeinflusst:

Dennoch gibt es genügend gute Gründe anzunehmen, dass Social Media die Reihenfolge der Suchergebnisse bei Google beeinflusst.
Die Google-Algorithmen erfassen zahlreiche Faktoren um die Bedeutung eines Onlineshops zu bewerten, ehe er in den Suchergebnissen angezeigt wird. Einer dieser Faktoren ist die Pagerank-Formel, die jede Seite auf einer Skala von 1-10 nach der Anzahl der Backlinks bewertet. Diese Skala ermöglicht einen Blick auf die Bedeutung der eigenen Website oder des eigenen Onlineshops.
Bislang wurde angenommen, dass der Pagerank-Status die Bedeutung einer Website entscheidend beeinflusste. Einmal wurde sogar ein Update veröffentlicht, das den eigenen Pagerank-Status in der Toolbar des Browsers anzeigte. Seit dem letzten neuen Hummingbird-Update hat jedoch eine ganz andere Formel viel an Bedeutung gewonnen, der sogenannte Trustrank. In die Trustrank-Formel fließen neue und andere Faktoren ein, darunter Social Media:

  • Wie lange existiert die Website schon?
  • Handelt sich um eine vertrauenswürdige Website, die auf „natürliche“ Weise Backlinks gesammelt hat?
  • Ist auf der Website Unique Content vorhanden?

Autorität und Popularität

Alle unsere Experten sind sich einig, dass der soziale Aspekt der Social Media-Plattformen immer mehr an Bedeutung für die Suchspinnen von Google gewinnt. Van Litsenburg erklärt: „Da Texte auf Social Media-Seiten viel Aufmerksamkeit bekommen, ist die Chance groß, dass diese Artikel weiterverlinkt werden. Diese Links werden natürlich auch von Google registriert, das wiederum davon ausgeht, dass eine große Zahl von Links auf eine bestimmte Seite bedeutet, dass diese Seite sehr beliebt ist und eine gewisse Autorität besitzt. Dadurch wird die Seite bei Google höher bewertet.“

Bessere Google-Platzierungen mit dynamischem Content

Der Vormarsch der Social Media-Plattform hat die Bedeutung der SEO insgesamt in Frage gestellt. Lohnt es sich für die Inhaber von Onlineshops dennoch, auf eine gute SEO-Struktur der Website zu achten?
Marco Dekkers ist der Ansicht, dass es sich für Onlineshop-Besitzer nicht lohnt, zu stark auf eine höhere Bewertung durch Google zu achten, denn schließlich „kauft Google Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht“. Sinnvoller ist es, nicht nur auf den Content zu achten, der für die Suchmaschine interessant ist, sondern vor allem auf Content, der die Fragen „echter Menschen“ beantwortet. Mit originalem Unique Content werden Besucher am effektivsten auf die eigene Website gelockt – und dies spiegelt sich dann auch in einer besseren Position bei Google wider.“

Eduard Blacquière ist ebenfalls dieser Ansicht: Nicht die Anzahl der Links, die Google gefallen, sollten im Mittelpunkt der SEO stehen, sondern der Kunde: „Versuchen Sie wie Ihre Zielgruppen zu denken und führen Sie Marktstudien durch um zu erfahren, welche Art von Content der jeweiligen Zielgruppe am besten gefallen wird.“
Hier wird also eine Verlagerung des Schwerpunktes deutlich: Keywords und Linkbuilding spielen heute keine so große Rolle mehr, stattdessen steht nun der Unique Content im Vordergrund.

Google ist keine Maschine mehr

Die Bedeutung von Unique Content wurde von allen drei Experten betont. Van Litsenburg spricht in diesem Zusammen auch von „dynamischem“ Content, der zu einer besseren Einstufung in den Suchergebnissen von Google führt. Er erklärt: „Dynamischer Content bedeutet nichts anderes als uniquer (einmaliger) und interessanter Content, der möglichst häufig auf der Website aktualisiert wird, um so viele Leser wie möglich zu erreichen.“
Van Litsenburg erklärt, dass Google nicht mehr so mechanisch behandelt werden kann wie vor einiger Zeit: „Linkbuilding ist eine veraltete Bezeichnung, die im Zeitalter von Social Media immer weniger Bedeutung hat. Google denkt heute wie ein Mensch: Ist der Content nicht lesenswert genug für Menschen, wird er auch nicht als interessanter Content gewertet.“

Auf die Frage, wie Sie erfahren, ob Ihr Content nun wirklich hochwertig ist oder nicht, antwortet Van Litsenburg, dass Sie dies bei Google Analytics einsehen können: Dort erfahren Sie, welcher Content die wenigsten „Bounces“ verursachte und damit am effektivsten war. Schließlich bleiben Besucher am längsten auf einer Seite, wenn sie dort spannenden Lesestoff finden und nicht sofort weiterklicken. Dies sollten Sie als Onlineshop-Inhaber stets beachten“, so Van Litsenburg.

Muss ich als Onlineshop-Inhaber auf allen Social Media-Plattformen aktiv sein?

Es gibt heute so viele unterschiedliche Social Media-Plattformen, dass es fast unmöglich ist, überall gleich aktiv zu sein. Dazu kommen viele kleine Unterschiede zwischen den einzelnen Plattformen, zum Beispiel soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ oder LinkedIn, sowie Microblogs wie Twitter und Videoportale wie Youtube. Wir fragen unsere Experten, welche Plattformen wirklich wichtig sind.

Wählen Sie nicht irgendeine Plattform

Marco Dekkers ist der Ansicht, dass jeder Onlinehändler die Vor- und Nachteile der einzelnen Plattformen sorgfältig für sich selbst abwiegen sollte ohne sich auf vorgegebene Empfehlungen zu verlassen. „Es kommt darauf an, welche Ziele Sie erreichen wollen.“, erklärt er, „Wozu soll die Plattform gut sein? Und auf welchen Plattformen finden Sie Ihre Zielgruppe? Diese Fragen sollten zunächst beantwortet werden.“
Dekkers weist darauf hin, dass die Erfolgsaussichten für jeden Onlinehändler unterschiedlich sind. So verfolgen Facebook und Twitter unterschiedliche Absichten und beeinflussen auch die Kommunikation mit den Kunden auf unterschiedliche Weise. Verschiedene Zielgruppen und Diese (englische) Infografik erläutert das Thema genauer.

Auf die Aktivität kommt es an

Blacquière und Van Litsenburg weisen beide darauf hin, dass sehr viel von der tatsächlichen Aktivität auf den Plattformen abhängt. Google+ scheint beispielsweise sehr viele Mitglieder zu haben, doch vermutlich gehören viele Accounts zu Personen, die bereits andere Dienstleistungen von Google wie Gmail oder Google Calendar nutzen, so Van Litsenburg. Die tatsächliche Aktivität bei Google+ ist dagegen weit geringer, was diese Plattform wiederum unattraktiver für SEO werden lässt.“

Marktführer Facebook

Unsere Experten sind sich einig darin, dass für Onlinehändler kein Weg am Marktführer Facebook vorbei führt. Auch wenn diverse Quellen immer mal wieder melden, dass Facebook an Popularität verliert, bleibt es dennoch das soziale Netzwerk mit den meisten Nutzern und der höchsten Aktivität. Daher bietet Facebook auch die besten Möglichkeiten für Werbetreibende, eine große Zielgruppe anzusprechen.

Van Litsenburg weist jedoch auch auf das enorme Potenzial von Youtube hin: Schon jetzt ist das Videoportal die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, auch wenn dies vielen Menschen gar nicht bewusst ist. Ein gutes Beispiel ist der niederländische Fahrradhändler prijskiller.nl, der seine Räder mit kleinen Videos auf Youtube präsentiert. „Ein fantastischer Erfolg“, so Van Litsenburg, „Der die Auffindbarkeit der Seite enorm gesteigert hat.“

Die Google+ Kontroverse

Twitter und Youtube stehen bei unseren beiden Experten zusammen an zweiter Stelle, während Google+ sich mit dem letzten Platz begnügen muss. Dies mutet zunächst etwas seltsam an: Einerseits ist Google die mit Abstand beliebteste und größte Suchmaschine der Welt, andererseits ist das Unternehmen mit Google+ nie auf einen grünen Zweig gekommen.

Schon länger diskutieren Experten daher die Frage, ob Google+ überhaupt den Pagerank beeinflusst oder nicht. In diesem bei MOZ veröffentlichten Artikel zeigt der Autor, dass Websites, die Google+ integriert haben, bei den Suchergebnissen gegenüber Websites ohne Google+-Verlinkungen bevorzugt werden.

Matt Cutts leugnet dagegen, das Google+ die Suchergebnisse bei Google beeinflusst:

Ob Cutts nun die Wahrheit sagt oder nicht und ob Google+ wirklich keinen Einfluss auf Suchergebnisse hat oder doch, darüber wird im Internet nach wie vor kontrovers diskutiert, zum Beispiel in diesem Artikel.
Unsere eigene Beurteilung der Google+ Kontroverse:

Was Sie über Google+ wissen müssen:

socialmedia1

Obwohl Google+ einerseits viel Lob erhielt, wurde die Art, wie die Seite Suchergebnisse beeinflusst, andererseits stark kritisiert. Als “Tanz auf dem Drahtseil” bezeichnet Van Litsenburg dieses Vorgehen, denn die Suchergebnisse von Google müssen authentisch bleiben, wenn die Suchmaschine ihre Glaubwürdigkeit nicht verlieren will.

Als Onlinehändler ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich mit Google+ auseinanderzusetzen um so höhere Platzierungen in den Suchmaschinen zu erreichen und SEO-technisch nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Authorship

Wer sich als Onlinehändler bei Google+ anmeldet, kann einen Autoren-Tag auf der Website einfügen. Wer dann aktiv viel Content produziert und über ein großes Kontaktnetzwerk verfügt, wird von Google mit entsprechend mehr Autorität wahrgenommen. Zudem wird der von Google-Autoren erstellte Content gerne verlinkt und führt so zu weiteren Backlinks.

Google+ Seite und Publisher-Tag

Genau wie bei Facebook kann auch bei Google+ eine Firmenseite angelegt werden, auf der für den Onlineshop Werbung gemacht wird. Google+ bietet dazu die Option, der Website einen “Publisher Tag” (rel=publisher tag) hinzu zu fügen, so dass die Firmendaten bei den Suchergebnissen automatisch auf der rechten Seite mit angezeigt werden.

Mit +1 besser gefunden werden

Je häufiger Seiten bei Google+ mit +1 bewertet werden, umso relevanter wird diese Seite bei den Google-Algorithmen wahrgenommen. Wer also viele +1 für seine Seiten bekommt und in vielen Google+ Kreisen zu finden ist, wird auch mit einem besseren Ranking bei Google belohnt.

Google+ Beiträge in den Suchergebnissen

Das möglicherweise wichtigste Update von Google+ betrifft die Tatsache, dass Google+ Beiträge auch in den Suchergebnissen angezeigt wird. Sind Sie mit Ihrem Onlineshop in möglichst vielen Google+ Kreisen vertreten, werden sie dort garantiert auch auf mögliche Kunden stoßen, z.B. Freunde Ihrer Bestandskunden. Wenn diese Nutzer innerhalb der Google+ Plattform nach Begriffen suchen, die mit Ihrem Onlineshop zusammenhängen, sehen sie möglicherweise in ihren Suchergebnissen einen Beitrag auf einer Ihrer Onlineshop-Seiten, vor allem wenn Sie viele +1 gesammelt haben. So werden SEA und SEO bequem und kostenlos miteinander verknüpft.

Seien Sie stets auf Google Updates vorbereitet

Google entwickelt sich natürlich immer weiter und jedes Update bringt auch für Onlinehändler Veränderungen mit sich. Damit Sie von plötzlichen Änderungen nicht kalt erwischt werden, sollten Sie stets an die Zukunft denken.

Blacquière rät dazu, beim Content stets zuerst an die Kunden zu denken, und nicht an irgendwelche SEO-Taktiken, die nur darauf abzielen, mit möglichst wenig Aufwand schnelle Resultate zu erzielen.
Van Litsenburg fügt hinzu, dass es wichtig ist, nicht nur auf Google zu achten, sondern auch auf die Mitspieler am Markt, denn Google wird möglicherweise schon bald an Bedeutung verlieren. So hat Facebook schon einige wichtige Mitarbeiter von Google abgeworben (Siehe hier und hier) und will als Konkurrent noch stark wachsen. Es lohnt sich also, diese Entwicklungen im Auge zu behalten.

Abschließend weist Dekkers noch darauf hin, dass die alten Tricks heute nicht mehr funktionieren, zum Beispiel das Kaufen von Backlinks, um bei Google eine höhere Platzierung zu erreichen. Dafür ist das System heute zu ausgeklügelt und Google kann leicht erkennen, ob es sich um einen authentischen Link handelt oder um einen gekauften Link. Im Bereich SEO werden die sozialen Aspekte also immer wichtiger!

“What would Google do?”

Die Frage “Was würde Google tun?” ist heute ein geflügeltes Wort geworden, wenn es darum geht Lösungsvorschläge für Alltagsprobleme zu finden. Seit Jahren ist Google die unangefochtene Nummer Eins auf dem Suchmaschinen-Markt und erster Ansprechpartner für Internetnutzer weltweit, wenn es um Antworten auf ihre Fragen und Lösungen für ihre Probleme geht.
Aber wie lange noch? Kann sich Google in einer sich wandelnden SEO-Landschaft auch weiter behaupten und die Kontroversen um Google+ beenden? Wir fragen unsere Experten.

Marco Dekkers erläutert, dass Google sich immer mehr darauf konzentriert, Geld zu verdienen. So wird das kostenpflichtige Search Engine Advertising (SEA) immer stärker betont und Nutzern wird es immer schwerer gemacht, zwischen der ganzen bezahlten Werbung noch “normale” Suchergebnisse zu finden.

„Google wird sich noch mehr auf die technologischen Aspekte konzentrieren“, so Van Litsenburg. Er vermutet, dass sich der Streit zwischen Google und Social Media noch verschärfen wird – und das am Ende eine Fusion von Google und Facebook stehen könnte, oder die Übernahme des einen durch den anderen.
Eine der neuen Technologien wird vermutlich eine noch stärkere Personalisierung der Suchergebnisse sein. Schließlich merken wir jetzt schon, dass Google mehr über uns weiß, als uns vermutlich lieb ist.

Wird Google also noch weitere Daten von uns sammeln?

„Damit müssen wir rechnen“, so Blacquière, „Man sieht es beispielsweise schon am Venice-Update (Anmerkung: von 2012), das darauf abzielt, Suchergebnisse anhand des aktuellen Aufenthaltsortes zu personalisieren. So werden Nutzer verstärkt Ergebnisse aus der eigenen Region zu sehen bekommen und weniger Ergebnisse aus anderen Regionen.

Je weiter diese Personalisierungen zunehmen, umso mehr werden sich Unternehmen von ihren Wünschen verabschieden müssen, „möglichst hoch in den Suchergebnissen zu erscheinen”. Dieses Streben wird wahrscheinlich schon bald ohnehin überholt sein. Google achtet stattdessen stärker auf das persönliche Verhalten des Nutzers, den Aufenthaltsort, den Kontext der Anfrage, zuvor besuchte Websites usw. Noch stehen wir jedoch ganz am Anfang dieser Entwicklung.

Lohnt sich die Beschäftigung mit SEO dann überhaupt noch für Onlinehändler?

Marco Dekkers schlägt diesbezüglich vor, dass sich Onlinehändler vor allem auf das “Beantworten von Kundenfragen” konzentrieren sollten. Google will Suchenden schließlich stets die passende Antwort auf alle möglichen Fragen liefern. Wer auf seiner Seite viele Antworten anbietet, wird von Google entsprechend leichter gefunden und angezeigt. Das herkömmliche „Bei Google höher in den Suchergebnissen erscheinen“ als Ziel verfolgen, lohnt sich dagegen nicht mehr.

Eduard Blacquière denkt nicht, dass SEO von heute auf morgen überflüssig sein wird, doch der gesamte Prozess wird noch weiter an Professionalität gewinnen. Dadurch werden die Grenzen zwischen SEO und Marketing stärker verwischen und irgendwann ganz zerfließen. Schon jetzt ist immer häufiger von „Suchmaschinenmarketing“ statt „Suchmaschinenoptimierung“ die Rede und der Prozess wird wiederum mit anderen Marketingaktivitäten wie Content Marketing verbunden.

„Wer weiß, ob wir in fünf Jahren überhaupt noch von SEO sprechen?“, fragt sich Dekkers, „Vielleicht ja, aber dann in anderen Zusammenhängen als heute.“ Er hofft, dass SEO in Zukunft noch organischer sein wird und rät allen Onlinehändlern, „in Zukunft vor allem auf gute Informationen zu setzen und das Gespräch mit Kunden, Interessanten und auch Kritikern zu suchen. Diese Form der SEO wird auch in einigen Jahren noch Bestand haben.“

Über unsere Experten:

socialmedia2

Eduard Blacquière ist Principal Consultant (spezialisiert auf SEO) bei Orange Valley. Seit 2004 ist er im Bereich Suchmaschinenmarketing (u.a. bei Outrider (Group M/WPP), Checkit und Testnet) tätig und fertigt seit 2007 eine wichtige jährliche Studie zum Suchmaschinenmarketing in den Niederlanden an.
Eduard schreibt in seinem Blog EdWords.nl über Suchmaschinenmarketing und trägt zu nationalen Blogs wie Marketingfacts.nl und Emerce.nl bei. Weiterhin ist er als Dozent (u.a. bei LOI, Lectric, Beeckestijn) tätig, tritt als Sprecher auf (u.a. Search Engine Strategies, Affiliate Dag, Webwinkel Vakdagen) und gehört zum Vorstand von DDMA.

Website: Edwords en Orange Valley

Linkedin:http://nl.linkedin.com/in/eduardblacquiere

socialmedia3

Marco Dekkers blickt auf eine 14-jährige Erfahrung als Experte im Online Marketing zurück. Er kombiniert Strategien mit einer Hands-On-Arbeitsweise. 2007 wurde er für den nationalen Search Engine Marketing Award der Niederlande nominiert und verkaufte kürzlich sein Unternehmen für Online-Lehrgänge. Marco veröffentlicht regelmäßig Artikel zum Thema Online Marketing, u.a. bei Frankwatching.

LinkedIn: http://nl.linkedin.com/in/marcodekkers

Twitter: https://twitter.com/MarcoDekkers

socialmedia4

Erwin van Litsenburg ist Inhaber des Online Marketing-Unternehmens „Social Media Succes“, das Firmen zum erfolgreichen Einsatz von Social Media berät und unterstützt. Weiterhin ist er Country Manager Niederlande bei Smarpshare, das es Unternehmen ermöglich ihre Mitarbeiter mit Hilfe von Social Media in die betriebliche Kommunikation mit einzubeziehen.

Websites: socialmediasucces und
smarpshare

Twitter: https://twitter.com/erwinlitsenburg

Linkedin: https://www.linkedin.com/in/erwinvanlitsenburg

Tags:
SEO
Teilen: