So erstellst du eine gute Call to Action Schaltfläche

So erstellst du eine gute Call to Action Schaltfläche

Jeder Webshop sollte über gute Call to Actions verfügen, um Website-Besucher zu konvertieren. Leider gibt es jedoch keine Allzweck-Formel für einen perfekten Call to Action. Es gibt viele Faktoren, die Einfluss auf den Erfolg haben können, wie zum Beispiel deine Zielgruppe und Branche, in welcher sich dein Unternehmen befindet. Allerdings gibt es allerlei Tipps und Tricks, die dabei helfen können, eine gute Call to Action Schaltfläche zu kreieren. Zunächst klären wir jedoch, was ein Call to Action ist.

 

Was ist ein Call to Action?

Ein Call to Action wird oft mit “CTA” abgekürzt und ist eine auffallende Schaltfläche, Banner oder Bild, die jemanden zu einer Aktion anregt. Diese Schaltflächen können verschiedene Formen, Farben und Texte beinhalten, verfolgen jedoch dasselbe Ziel: Konversion. Neben der Erregung von Aufmerksamkeit ist es daher wichtig, dass dein Kunde eine Aktion ausführt, wie zum Beispiel das Kaufen eines Produkts oder das Anmelden für deinen Newsletter.

 

So erstellst du gute Call to Actions

1. Bestimme den Zweck des CTA

Die Basis eines guten Call to Action ist die die Feststellung des Zwecks, denn du willst immer etwas mit deinem CTA erreichen. Am besten funktioniert die Konversion, wenn du pro Seite maximal 2 Ziele verfolgst. Die am häufigsten gebrauchten Ziele sind die folgenden:

  • Produkte oder Dienstleistungen kaufen
  • Newsletter-Anmeldung
  • Informieren
  • Kontakt aufnehmen
  • Dateien herunterladen
  • Auf Social-Media teilen
  • Demo oder Testversion buchen
  • Formular ausfüllen
  • Anmeldung für ein Event

 

2. Wähle die Form

Call to Actions gibt es in vielen Formen und Maßen: Schaltflächen, Banner oder Bilder. Sie leiten mithilfe eines Hyperlinks, welcher hinter den CTA gelegt wird, von A nach B. Runde Schaltflächen haben oft eine hohe Klickrate, jedoch ist es wichtig zu testen, ob dies auch für deine Zielgruppe gilt. Spiele mit den Formen: Probier ein Oval, ein Rechteck oder Kreis aus. Teste das Format und analysiere basierend darauf, ob ein kleiner oder großer CTA besser funktioniert. Der CTA muss deutlich sichtbar sein, jedoch nicht vom Inhalt der Seite ablenken.

Spotify Beispiel: Runde Formen und Kontrastfarben

3. Wähle die Farbe für deinen Call to Action

Der eine sagt rot, der andere sagt gelb – die Farbe, die am besten konvertiert, wurde noch nicht gefunden. Es scheint jedoch, dass Website-Besucher eher auf einen CTA klicken, dessen Farbe im Kontrast zum restlichen Design der Website steht. Besteht deine Website überwiegend aus blauen Farben, dann wähle beispielsweise gelb als Farbe für deinen CTA aus. Gestalte deinen CTA in jedem Fall auffällig, aber verzichte auf schillernde und blinkende Animationen, um Irritation zu vermeiden. Einige Webshops wählen ihre Markenfarben, andere wählen eine Farbe, die sich diametral von ihren Markenfarben unterscheidet. Durch einen Test weißt du, was für deinen Webshop am besten funktioniert.

 

4. Schreibe den CTA-Text

Die Call to Action Texte haben einen großen Einfluss auf den Effekt. Setze auf aktive Sprache, um Webshop-Besucher zu Aktionen aufzufordern und wechsle zwischen dem Imperativ und ganzen Verben ab, um kraftvoll aber natürlich zu wirken. Maximal 5 Worte sind bereits genug. Oft benutzte Texte sind zum Beispiel “Jetzt kaufen”, “Jetzt buchen”, “30 Tage kostenlos testen”, “Melde dich an”, “Jetzt abonnieren” und “in den Warenkorb legen”. Dein Call to Action sollte den Erwartungen in jedem Fall gerecht werden. Denke darüber nach, wie du deine Besucher ansprechen willst: “Hier herunterladen” klingt direkter und weniger freundlich als “Deine kostenlose Demo herunterladen”, aber es könnte eventuell besser konvertieren. Das erfährst du durch Tests. 

Es gibt auch andere Möglichkeiten, Webshop-Besucher dazu zu bringen, schneller zu handeln: 

  • Vorteile hervorheben: Unter Schaltflächen wie “Jetzt kaufen” und “In den Warenkorb” kannst du eine Reihe von Vorteilen hervorheben, damit Besucher im Zweifelsfall schneller auf den Call to Action klicken.
  • Versprich etwas: Du kannst Wörter wie “einfach”, “kostenlos” und “schnell” verwenden, wenn du dieses Versprechen wirklich einlösen kannst.
  • Dringlichkeit und Knappheit schaffen: Menschen haben generell Angst, dass ihnen etwas fehlt, sodass Wörter wie “jetzt” und “heute” für mehr Klicks sorgen. Booking.com geht noch einen Schritt weiter: Sie nutzen die Knappheit, um ihre Buchung schneller zu gestalten: “Ein Zimmer übrig auf unserer Website”.

Booking.com Beispiel: Call to Actions mit Kontrastfarben. Der Text “Ihr Zimmer wählen” tut was er soll: Website-Besucher können ihr Zimmer direkt auf der nächsten Seite auswählen.

5. Teste deine CTAs

Wie anfänglich bereits erwähnt, dienen diese Tipps als Leitfaden, sind aber keine Erfolgsformel für den perfekten Call to Action. Die beste Art herauszufinden, was für deinen Webshop und deine Zielgruppe am besten funktioniert, ist das Testen deiner CTAs. Mithilfe von A/B Tests kannst du viele verschieden Aspekte und Kombinationen ausprobieren. Dabei vergleichst du deine Call to Actions anhand der Anzahl der Klicks. So kannst du herausfinden, welche Farben, Texte, Formate und Positionen der CTAs auf deiner Website den besten Effekt haben. Das Testen braucht seine Zeit, denn du kannst nur kleine Änderungen auf einmal testen. Je mehr Wissen du hast, desto erfolgreicher und personalisierter kannst du deine CTAs erstellen.