Kennen Sie Mezi, Mona und Watson schon?

Der Amerikanische Autor Tim Ferris hat mit seinem Bestseller Die 4 Stunden Arbeitswoche das persönliche Outsourcing beworben. Ferris testet in seinem Buch Extreme Personal Outsourcing. Er lässt seinen Assistenten in Indien alles von der Recherche für sein Buch, über seine persönliche Kommunikation bis zum online Dating regeln. Was aber, wenn wir Ihnen sagen, dass, egal wie exzentrisch Tim Ferris uns erscheint, die Zukunft noch wilder aussieht. Der Trend am Horizont des Konsumenten Marktes lautet Virtual Personal Shopping Assistants.

Ein Computer, der weiß, was Ihnen gefällt und dann automatisch für Sie einkauft.

Die virtuellen, persönlichen Assistenten heißen Mezi, Mona oder Luka. Führende Software Giganten entwickeln sie bereits seit Jahren, aber auch neuere Spieler haben das Spielfeld betreten. Mezi ist ein Beispiel eines dieser neuen Apps, die sich auf Reisen und Shopping spezialisiert haben, mit reinem E-Commerce Fokus. Was kann die App denn was Sie nicht können? Die Antwort lautet: ‘eigentlich alles im Web, wozu Sie selbst keine Zeit oder Lust haben’. Sie schicken eine Textnachricht an die App und dann macht Mezi sich für Sie an die Arbeit. Der Pulli, der in Ihrer Größe ausverkauft ist, der Flug, den Sie gerne günstiger hätten oder die Skihütte, die für alle Freunde gut erreichbar sein soll. Es würde Sie Stunden kosten selber zu googeln. Aber Mezi macht das schon. Momentan wird der AI noch von echten Menschen unterstützt. In Zukunft soll es aber so sein, dass 80% der Arbeit automatisch erledigt wird und die restlichen 20% von echten Mitarbeitern erledigt werden.

Mezi Personal Shopping Assistants

Natürlich haben auch die ‘großen’ wie zum Beispiel Microsoft den Trend nicht verpasst. Der PSA (Personal Shopping assistant) von Microsoft ist bereits als Browser App erhältlich und funktioniert im Prinzip wie ein Vergleichsportal. Sie geben ein, was Sie brauchen und in welcher Größe, Farbe oder Form und der PSA findet auch in der letzten Ecke des Internets das günstigste, am besten bewertete oder näheste Produkt. Der Konsument erhält vollständige Transparenz, spart Zeit und läuft mit dem besten Deal zur virtuellen ‘Tür’ hinaus.

Obwohl die Technologie noch nicht zu 100% ausgereift ist und gänzlich ohne menschliches Eingreifen funktioniert, ist bereits ein unglaublich breites Spektrum entstanden. Die Applikation Kip unterstützt Gruppen Einkäufe für Firmen und andere Teams. Der weltberühmte Supercomputer Watson von IBM unterstützt den Einkauf Medizinischer Apparate und fungiert gleichzeitig als Gesundheitstrainer. Die Firma Fluid Retail nutzt den gleichen Watson Supercomputer für personal shopping und Fashion Beratung. Und Insurify ist ein AI-gesteuerter Assistent, der bei Autoversicherungen zur Seite steht.

Bevor also dem Großteil der Bevölkerung bewusst ist, dass es AI shopping überhaupt gibt, gibt es bereits nichts, was es nicht gibt.

 

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Was bedeutet das für Retail und e-Commerce?

Wir wissen eines ganz sicher: der Kunde lässt sich gerne helfen. Alles, was das Leben leichter macht. Was wird sich dank Shopping AI’s auf jeden Fall verändern?

Die Such-Hürde

Die Suche nach einem Produkt wird oft gezwungenermaßen abgebrochen. Nicht, weil das Produkt nicht verfügbar ist. Sondern weil uns einfach nicht die richtige Suchwort Kombination einfällt, die das gewünschte Ergebnis zeigt. Selbst geübte online shopper kennen das Frustrierende Gefühl zu wissen, dass das was man haben möchte sich “irgendwo da draußen im Internet” befindet. Aber man sucht und sucht und findet es einfach nicht. Da ist so ein AI System wesentlich schneller und erfolgreicher.
Kurz gesagt. Weniger abgebrochene online Einkäufe, das bedeutet mehr E-Commerce Transaktionen. Für Onlineshop Betreiber ist diese Entwicklung also äußerst wünschenswert.

Als Händler, egal ob online oder offline darf man diese technologischen Entwicklungen ruhig begrüßen. Was dem Handel zugute kommt und dem Konsumenten das Einkaufen erleichtert, kommt dem Händler letztendlich auch zugute.

Kathrin Beck

Kathrin Beck

Kathrin Beck ist Content Specialist bei Lightspeed, und für das DACH Gebiet zuständig. Sie ist seit 7 Jahren im Online Marketing Bereich tätig und hat sich nach fast 5 Jahren SEO in Richtung Content Marketing orientiert. Sie schreibt über E-Commerce und informiert Lightspeed Kunden auch regelmäßig über Neuigkeiten über die Lightspeed Produkte.