Gossengold: Unkonventionelle Streetwear mit Style

Dominik Wiederer betreibt seinen Shop zwar seit Juni vorletzten Jahres auf der Lightspeed Plattform, seine Erfahrung im Onlinehandel ist allerdings etwas ausgeprägter. Schon seit einigen Jahren betreibt er einen Onlineshop, um die Produkte seines Streetwear Labels zu verkaufen. Als dann die bisherige Plattform zu wenig Wachstumsmöglichkeiten bot, wechselte er zu Lightspeed, was damals noch SEOshop hieß. Auf Gossengold.com bietet er nun T-Shirts, Sweatshirts, Beanies, Taschen und auch Accessoires wie Handyhüllen, die sich durch ihr Design und Aufdrucke von der üblichen 08/15 Masse absetzen.

 

Wie alles begann bei Gossengold

Ursprünglich war Dominik Wiederer als Dekorateur tätig, doch auch schon vor der Gründung seines Labels Gossengold im Jahr 2011 befasste er sich mit Mode und bot eigene Kreationen online an. Der Schwerpunkt lag zwar etwas anders als nun, doch die Erfahrung, die er gesammelt hat, kommt ihm jetzt zu Gute.

Seit Oktober 2013 arbeitet Dominik Wiederer nun Hauptberuflich an seinem Label, das sich mit dem Motto „One Life to Live“ vor allem an junge Leute richtet, die ihren individuellen Style unterstreichen und Konventionen gerne links liegen lassen.

Der kleine aber feine Unterschied

Gossengold Onlineshop

Doch was unterscheidet Gossengold von all den anderen Fashion-Shops, die sich im Internet tummeln? Es steckt noch echte Handarbeit dahinter: Alle Designs sind von Dominik Wiederer selbst entworfen und er bedruckt und bestickt die Kleidung auch selbst. In den vergangen Jahren hat er sich die handwerklichen Fähigkeiten dafür selbst beigebracht und lernt kontinuierlich dazu. Seit Anfang des Jahres hat er beispielsweise auch eine Ecke in seinem Apartment für diese Arbeit reserviert und sich eine Stickmaschine zugelegt. In jedem Kleidungsstück steckt so eine Menge Herzblut – und das sieht man auch.

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Das Unternehmen

Dominik Wiederer wollte schon immer ein eigenes Unternehmen aufbauen und etwas eigenes machen. Gossengold ist zur Zeit noch eine One-Man-Show ohne Angestellte. Doch alleine muss Dominik Wiederer nicht arbeiten. Wenn er Hilfe benötigt – wie z.B. zu geschäftigen Zeiten wie Weihnachten – springen seine Freunde schon einmal für ein und helfen ihm aus, wo es geht. Das Unternehmen besteht ja schließlich nicht nur aus den Produkten, sondern auch aus der Webseite, die gepflegt und auf dem neusten Stand gehalten werden muss. Auch Fotos werden vom Label-Gründer selbst geschossen, da sind die extra helfenden Hände gerne gesehen.

Offline legt gerade erst los

Gossengold Onlineshop

In Nürnberg ist Gossengold auch schon offline vertreten. Bei Crämer & Co finden Kunden zwar eher Bestseller und nicht das gesamte Sortiment, doch diese sind auch schnell ausverkauft. Interessanterweise liegt im stationären Handel der Fokus auf Herrenbekleidung – im Gegensatz zu online, wo rund 80% mehr Frauen einkaufen.

Der Unterschied mag daher kommen, dass Frauen generell mehr Mode online einkaufen, kann aber auch an der größeren Zielgruppe liegen: Im Onlineshop kaufen junge Frauen ab 14 ein, die Spanne ist allerdings nach oben weitestgehend offen. Bei Männern ist die Zielgruppe online mit 20-35 Jährigen etwas kleiner.

Social Media & Marketing

Die junge und hauptsächlich weibliche Zielgruppe lässt auch darauf schließen, welches soziale Netzwerk die besten Ergebnisse liefert: Instagram. Dominik Wiederer postet regelmäßig neue Kleidungsstücke und Fotos auf Instagram und versieht sie mit einigen Hashtags, sodass sie einfacher zu finden sind. Für ihn ist das Netzwerk damit relativ einfach zu nutzen und er hat beobachtet, dass tatsächlich mehr Bestellungen eingehen, wenn er ein neues Foto auf Instagram stellt. Es gibt zwar auch eine gut besuchte Facebook Page inklusive Shop, doch gekauft wird nach wie vor eher über den Onlineshop.

Marketing findet bei Gossengold auch sonst weitestgehend online statt. Dies ist zum einen günstiger als offline Marketing, zum anderen auch besser zu analysieren und „Social Media ist für kleine Firmen und Startups einfach effektiver“. Offline Marketing begrenzt sich auf die bedruckten Versandtaschen oder Gutscheincodes, die der Lieferung beiliegen.

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Warum Lightspeed

Die bisherige Plattform, auf der Dominik Wiederer seine Produkte vertrieb, schränkte ihn einfach zu sehr ein. Die Individualisierungsmöglichkeiten des Designs waren begrenzt und die Weiterentwicklung des Shops war schlichtweg nicht machbar. So machte er sich unzufrieden auf die Suche nach einer neuen Plattform und fand Lightspeed, wo er sich zunächst einen Demoshop anlegte. Nach etwa 30 Minuten hatte er bereits einen Mitarbeiter von Lightspeed am Telefon, der ihm eine Tour durch das Backoffice und eine Einführung in die Software bot. Der gute Service überzeugte ihn.

Ein Punkt, der ihm jedoch noch Kopfzerbrechen bereitete, war der Wechsel seines gesamten Shops von einer Plattform zur anderen. Doch der Übergang ging reibungslos und innerhalb von zwei Tagen war sein neuer Shop live. Seit dem ist er „sehr, sehr zufrieden“ mit seinem Shopsystem.

Pläne für 2015

Wie sieht die Planung für die Zukunft aus? Der größte Punkt dabei ist, die Marke Gossengold erfolgreicher zu machen, weiter auszubauen und verstärkt im Einzelhandel anzubieten. Außerdem würde Dominik Wiederer gerne sein Sortiment erweitern und nicht nur Oberteile und Accessoires anbieten. Der dritte Punkt ist, dass die Marke internationaler werden soll. Momentan kommen die Meisten Bestellungen aus Deutschland, gefolgt von Österreich und der Schweiz. Allerdings gibt es auch schon Kunden aus den USA, Finnland, Schweden und Dänemark. „Die nordischen Länder scheinen meine Mode besonders zu mögen,“ sagt Dominik Wiederer dazu. Der internationale Handel soll also auf jeden Fall weiterhin ausgebaut werden.

Tipps für andere Onlinehändler

Tipp #1: Dominik Wiederer rät anderen Onlinehändlern, direkt von Anfang an in den Shop zu investieren (und “lieber gleich zu Lightspeed” zu gehen), da es sich am Ende auszahlen und viele Nerven sparen wird.

Tipp #2: Alles Schritt für Schritt machen und lieber erst langsam anfangen. Das heißt auch, nicht gleich große Massen eines Produktes zu produzieren, da man ja auch erst einmal sehen muss, wie es ankommt und ob es gekauft wird. Darum rät er, lieber etwas längere Lieferzeiten anzugeben und die Produkte nach und nach zu produzieren, anstatt hinterher darauf sitzen zu bleiben.

Tipp #3: Das wichtigste zum Schluss: Starten Sie nur einen Onlineshop, wenn Sie wirklich voll und ganz hinter Ihrem Produkt stehen. Der Kunde merkt, wenn Sie mit Herzblut bei der Sache sind und kauft dann auch eher bei Ihnen ein. Sterile und unpersönliche Shops gibt es genug, zeigen Sie Persönlichkeit!

Kathrin Beck

Kathrin Beck

Kathrin Beck ist Content Specialist bei Lightspeed, und für das DACH Gebiet zuständig. Sie ist seit 7 Jahren im Online Marketing Bereich tätig und hat sich nach fast 5 Jahren SEO in Richtung Content Marketing orientiert. Sie schreibt über E-Commerce und informiert Lightspeed Kunden auch regelmäßig über Neuigkeiten über die Lightspeed Produkte.