Erhöhe deinen Umsatz mit Pinterest-Shopping

Erhöhe deinen Umsatz mit Pinterest-Shopping

Nachdem Pinterest im zweiten Quartal 2019 den Meilenstein von 300 Millionen Nutzern erreicht hat, stieg die Plattform schnell an die Spitze der Marketing-Agendas. Das liegt auch daran, dass die Nutzerzahl international enorm gestiegen ist und globale Marken so bessere Möglichkeiten durch Pinterest Marketing erhalten.

Der medienreiche Inhalt und die hybride Funktionsweise (es handelt sich nicht um ein soziales Medium und es ist keine Suchmaschine, sondern etwas dazwischen) zogen ein sehr zielgerichtetes und engagiertes Publikum mit einer starken Kaufabsicht an. Tatsächlich zeigt eine Pinterest-Studie aus dem Jahr 2018, dass 90% der Pinterest-Nutzer die Plattform für ihre Kaufentscheidung genutzt haben, und 66% von ihnen tatsächlich etwas gekauft haben, nachdem sie den Pin einer Marke gesehen haben.

Außerdem sind Frauen der Millennium-Generation die mit Abstand größte Zielgruppe von Pinterest. Das macht die Plattform für Einzelhändler sehr attraktiv. Tatsächlich würde jeder Einzelhändler zustimmen, dass Frauen im Alter von 25 bis 54 Jahren die profitabelsten Kunden sind. Der Grund ist, dass sie die sogenannten Entscheider sind, die letztendlich die Kaufentscheidungen in ihren Haushalten treffen. Pinterest geht davon aus, dass 83% aller Frauen zwischen 25 und 54 in den USA Pinterest-Nutzer sind. Nicht schlecht, oder? 

Pinterest Demografie (https://analytics.pinterest.com/audience-insights).

Es ist nun klar, dass Pinterest die ideale Plattform für Online- und Offline-Händler ist, die die profitabelsten Kunden gewinnen wollen. Aber wie kannst du die Vorteile von Pinterest voll ausschöpfen, um deine Umsätze zu steigern?

 

Pinterest Produktkataloge

Im Jahr 2019 meldete Pinterest seinen erfolgreichen Börsengang an, stellte aber auch die Katalogfunktion für kleine und mittlere Unternehmen vor. Jetzt müssen Einzelhandelsunternehmen einzelne Pins nicht mehr manuell hochladen, sondern können ihren vollständigen Produktkatalog einbinden und automatisch Produkt-Pins kreieren, basierend auf den in ihrem Feed gefundenen Produktdaten. In den Markenprofilen ist jetzt ein eigener Shop-Bereich eingerichtet, welcher stark an den Facebook Shop-Bereich erinnert.

 

Auf der Registerkarte Übersicht wird außerdem eine Karussellansicht mit vorgestellten Produkten angezeigt.

Die einzige Möglichkeit für Marken, ihre Produkte in diesen Bereichen zu präsentieren, besteht darin, einen Produktkatalog hochzuladen. Produkte können in persönlichen Einkaufsempfehlungen und in Suchergebnissen angezeigt werden.

 

Produkt-Pins beinhalten ein großes Produktbild, Preis, Verfügbarkeit, das Markenlogo und einen “Visit” -CTA, der direkt auf die Produktseite auf der Website des Einzelhändlers weiterleitet.

Die Formatierung des Produktkatalogs sieht wie die von Google Shopping aus, sie bietet mehrere erforderliche und viele optionale Felder. Sobald du ein Pinterest-Geschäftskonto erstellt hast, kannst du deinen Produkt-Feed über den Katalogabschnitt auf der Registerkarte “Anzeigen” hochladen.

Danach kannst du den Link deines Feeds eingeben, der unabhängig gehostet werden muss und anschließend auf Pins erstellen klicken. Der gesamte Vorgang ist einfach, wenn du deinen Feed vorbereitet hast.

Hiernach kannst du Produktgruppen erstellen, was uns zu unserem zweiten Punkt bringt.

 

Pinterest Shopping-Anzeigen

Sobald dein Katalog hochgeladen wurde und du damit begonnen hast, deine Produkt-Pins organisch im Profil deiner Marke, in den Suchergebnissen und in den empfohlenen Produkten anzuzeigen, kannst du auch mit Pinterest Shopping-Anzeigen Werbung machen.

Einzelhändler können hier den größten Vorteil von Pinterest-Katalogen nutzen.

Nachdem du das Verkaufskatalog-Ziel im Prozess der Kampagnenerstellung ausgewählt hast, wirst du aufgefordert, das Targeting auszuwählen. Du kannst zwischen “Zielgruppen” und “Dynamisches Retargeting” wählen, um automatisch frühere Besucher deiner E-Commerce-Website anzusprechen, die noch nichts gekauft haben.

Das Schöne an der Option “Zielgruppen” ist, dass keine Interessen und Schlüsselwörter nötig sind! Du kannst jedoch weiterhin dein demografisches und geografisches Ziel wählen. Pinterest benutzt automatisch die Zielgruppe, die sich für deine Pins interessiert und in deinem Geschäft einkauft.

Wir können diese Option als “Prospektion” bezeichnen. Alternativ kannst du auch eine benutzerdefinierte Zielgruppe erstellen, die auf E-Mail-Listen basieren kann. Dabei handelt es sich um frühere Besucher deiner Website, die sich deine Pins angesehen haben. Auch in diesem Fall sind kein Schlüsselwörter nötig. Die Option für dynamisches Retargeting ist noch relativ neu. Es ist eine vollständige Implementierung des Pinterest eCommerce-Tags erforderlich, mit der die Besuche von Produktseiten, das Hinzufügen zum Einkaufswagen und der Kauf usw. verfolgt werden.

Dieser Prozess ähnelt den Kampagnen für dynamische Anzeigen in Facebook-Anzeigen und Kampagnen für dynamisches Remarketing in Google-Anzeigen.

 

Produktgruppen

Wie bei Facebook Dynamic Ads und Google Dynamic Remarketing oder Google Shopping können Werbende ihren Produktkatalog in Produktgruppen aufteilen. Die Unterteilung kann auf Kategorien (Google-Produktkategorie), Produkttypen, Marken und benutzerdefinierten Labels basieren. Auch hier ist die Optimierung des Produktfeeds für den Erfolg dieser Art von Werbekampagnen von entscheidender Bedeutung.

Werbende können in Pinterest Shopping-Anzeigen eine Produktgruppe pro Anzeigengruppe hinzufügen und dann die Gebote auf Anzeigengruppenebene anpassen. Anders als bei Google Shopping können Gebote nur auf Anzeigengruppenebene und nicht auf Produktgruppenebene festgelegt werden. Pinterest empfiehlt, dass Werbende mit einer einzigen Anzeigengruppe und einer großen Produktgruppe beginnen, zum Beispiel mit dem gesamten Katalog. So kann das System die benötigten Informationen sammeln, um den maschinellen Lernprozess zu unterstützen und die Anzeigenschaltung ordnungsgemäß zu optimieren.

Die Werbenden sollten dann die Produktleistung überprüfen und die erfolgreichsten Produkte in einer personalisierten Produktgruppe trennen und einer neuen Anzeigengruppe zuordnen. So kann gezielt auf diese Produkte geboten werden.

 

Shop-The-Look: Produkt-Tagging

Wenn du in der Mode- und Wohndeko-Branche arbeitest, solltest du die Funktion “Shop The Look” prüfen, die auch Produkt-Tagging genannt wird. Sie ähnelt der Produktkennzeichnungs-Funktion auf Facebook und Instagram. Wenn du ein Pinterest-Geschäftskonto hast, kannst du mit der Shop the Look-Funktion Pins von deiner Website manuell mit Produktlinks aus einer beliebigen Domain versehen.

Du kannst deine Pins mit Produkt-Tags, die wie weiße Punkte aussehen, versehen. Nutzer können darauf klicken und nach diesem bestimmten Artikel oder ähnlichen Produkten suchen. Diese Funktion ist perfekt für Unternehmen, die ihre Produkte mit organischen Pins verknüpfen möchten. Beispielsweise könnte ein Modehändler das Bild eines Mädchens posten, das ein schönes Sommeroutfit trägt, und alle Artikel markieren, die es trägt. So gelangt der Nutzer direkt zu den Pins der einzelnen Artikel. Da ein Produkt-Tag tatsächlich ein Feld öffnet, das mehrere Produkte zeigt, die mit einem Tag versehen wurden und empfohlen sind, ist diese Funktion wahrscheinlich nützlicher für Kunden als für Unternehmen. Je kundenfreundlicher als vertriebsorientiert eine Marke ist, desto mehr wird sich das Endergebnis langfristig verbessern. Produkte, die mit Tags versehen sind, können auch in großen Mengen über Kataloge hochgeladen werden.

 

Pinterest Shopping Erfolgsgeschichten

Pinterest Shopping ist relativ neu und wurde im Mai 2019 vorgestellt.

Das heißt, dass es verglichen zu Facebook und Google Ads immer noch nicht sehr geschäftig und wettbewerbsfähig ist. Es besteht die Möglichkeit, dass deine Konkurrenten den Vorteil dieser Plattform immer noch nicht nutzen. Deshalb solltest du das jetzt tun! Mehrere große Unternehmen haben diesen Kampagnentyp bereits erfolgreich getestet. Unternehmen wie IKEA, eBay und Lowe’s verzeichneten einen deutlichen Anstieg der Anzeigenrendite, Klickrate und des Gesamtumsatzes.

Lowe’s ist ein führender Einzelhändler für Wohndekor und erzielte dank Pinterest Shopping eine Steigerung der Klickrate um 20% und des ROAS um 76%. Diese Kampagne fokussiert sich besonders auf Suchergebnisse bei Pinterest, bei denen die Kaufabsicht der Nutzer am höchsten ist. Rebecca Walsh, Senior Marktanalytikerin bei Lowe’s, sagt: „Unsere Shopping-Kampagne hat gezeigt, dass die Nutzer mit einer starken Kaufabsicht zu Pinterest kommen. Sie suchen nicht nur schöne Ideen- sie möchten ihre Visionen wahr werden lassen.“ https://business.pinterest.com/en/success-stories/lowes-shopping

IKEA Canada hat auch mit Pinterest Shopping-Anzeigen Erfolge gefeiert: „Mit Pinterest Shopping-Anzeigen können wir Kunden erreichen, die mehr Kaufabsicht haben und relevantere Lösungen basierend auf der Suche dieser Person anzeigen. Mit Shopping-Anzeigen konnten wir nicht nur unsere Aktivitäten auf Pinterest optimieren, sondern auch die Gesamtkosten pro Bestellung um 25% senken.“

 

Fazit

Wenn du bereits auf Facebook und Google mit einem Produkt-Feed Werbung schaltest, gibt es keinen Grund, warum du Pinterest nicht auch testen solltest. Erfahrungsgemäß sind oft besonders kleine und mittlere Unternehmen von der Komplexität der Integration ihres Feeds in eine neue Plattform abgeschreckt. Das muss aber nicht so sein. Data Feed Watch unterstützt dich bei der Verwaltung deines Feeds, auch bei übergroßen Feeds, sodass sie mit allen Plattformen, einschließlich Pinterest, kompatibel sind. Wenn dein Feed bereit ist, ist der Beginn einer Einkaufs-Kampagne wirklich super einfach und lohnt sich!

 

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