8 Tipps zum Verfassen des perfekten Restaurant-Menüs

8 Tipps zum Verfassen des perfekten Restaurant-Menüs

Da heutzutage Verbraucher immer öfter auswärts essen, überschritten die Umsätze in der Gastronomie allein 2017 einen Wert von 85,4 Mrd. Euro und lagen damit um 3,6 Prozent über dem geschätzten Umsatz von 2016. Im letzten Jahr nahmen die Umsätze ebenso zu – und 2019 wird dieser Anstieg nicht nachlassen! Wenn Sie jedoch auf diesem schnell wachsenden und hart umkämpften Markt bestehen wollen, ist es wichtig, Ihr Unternehmen so effizient wie möglich zu führen und einige Best Practices zu beachten.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen besser zu verstehen, was Sie beispielsweise bei der Gestaltung Ihres neuen Restaurant-Menüs berücksichtigen sollten. Damit ist Ihre Karte einfach zu lesen, einheitlich mit Ihrem Markenauftritt und optimiert, um Ihren Umsatz signifikant zu steigern.

1. Beschreiben Sie Ihre Gerichte so anschaulich wie möglich 

Nutzen Sie beschreibende Adjektive in Ihrem Menü, damit Ihre Gäste besser verstehen, wie die Gerichte aussehen, schmecken oder welche Konsistenz sie haben. Zum Beispiel neigen Wörter wie knusprig, cremig oder gebraten dazu, ein bestimmtes inneres Bild hervorzurufen und verschiedene Sinne anzusprechen.

2. Fassen Sie sich kurz

Stellen Sie sicher, dass die Beschreibungen der Menüpunkte kurz und auf den Punkt sind. Ihre Kunden möchten nicht immer viel Zeit damit verbringen, lange und ausführliche Beschreibungen zu lesen. Dies könnte sogar dazu führen, dass sich Ihr Betrieb insgesamt verlangsamt. Orientieren Sie sich an einem Text über etwa zwei Zeilen und beschreiben Sie die Zutaten, den Geschmack, die Konsistenz und das Aussehen.

3. Erwähnen Sie die Herkunft Ihrer Zutaten

Wenn Ihre Zutaten aus einer besonderen Lage beziehen, können Sie Ihren Gerichten einen besonderen Wert zuschreiben, indem Sie dies erwähnen. “Sonnengereifte italienische Tomaten” klingt gleich viel leckerer als nur “Tomaten”!
Auch wenn dies Ihre Mahlzeiten für Gäste ansprechender macht, sollten Sie es nicht übertreiben und nur den echten Ursprung der Zutaten angeben – denn Ihre Kunden werden in der Lage sein, falsche Behauptungen zu erkennen!

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4. Stellen Sie Ihre Preise richtig dar

Dieser Schritt kann etwas schwierig sein. Obwohl Währungszeichen bewirken, dass Restaurantbesucher die Qualität der Gerichte anhand der Preise beurteilen, entscheiden sich viele ohnehin für die günstigeren Menüpunkte. Restaurants, die die Währungssymbole auf der Speisekarte vermeiden, erzielen bekanntlich langfristig höhere Einnahmen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit auch Punkte oder Nullstellen nach dem Preis. Dies hat eine ähnliche psychologische Wirkung auf Verbraucher.

Für mehr Tipps rund um die besten Preisstrategien für Ihr Menü, lesen Sie unseren Beitrag zum Thema Preispolitik!  

5. Repräsentieren Sie Ihre Marke

Ihr Menü sollte nicht nur klare Beschreibungen Ihrer Gerichte enthalten, sondern bietet auch die Möglichkeit, Ihre Marke zu präsentieren. Studien zeigen, dass ein durchschnittlicher Besucher nicht länger als 109 Sekunden damit verbringt, die Speisekarte durchzuschauen. Beachten Sie dies, wenn Sie den Menüstil und -struktur bestimmen und festlegen, wie Sie Ihre besten Angebote so effektiv wie möglich präsentieren. Sortieren Sie Ihre Gerichte nicht nur in Kategorien, sondern machen Sie es Ihren Gästen auch einfach, die Titel schnell zu überfliegen. Betonen Sie bestimmte Punkte in Fett- oder Kursivschrift oder einer anderen Schriftart und verwenden Sie Ihre Markenfarben.

6. Prahlen Sie mit Ihren Gerichten

Die meisten Menschen denken bildlich und egal wie gut die Beschreibungen Ihrer Gerichte sind, manchmal braucht es einfach die Unterstützung durch Bilder. Suchen Sie sich einen professionellen Fotografen und lassen Sie die schönsten und ansprechendsten Werke Ihrer Küchenchefs fotografieren. Durch gute Bilder können Sie genau zeigen, wie Ihre Gerichte aussehen, sodass Ihre Gäste schneller entscheiden können, was sie bestellen möchten. Vergessen Sie nicht, Bildunterschriften hinzuzufügen, damit Besucher sich problemlos die Beschreibung des entsprechenden Gerichts durchlesen können und die richtige Bestellung abgeben. 

7. Führen Sie mehrere Sprachen

Wenn sich Ihr Restaurant in einer Lage mit viel Tourismus befindet, kann ein übersetztes Menü extrem hilfreich sein. So können Sie nicht nur Ihre Stammgästen, sondern leicht auch neue Besucher bedienen. Eine Übersetzung kann jedoch schwierig sein, wenn Sie für den neuen Text auch eine angepasste Gestaltung benötigen. Je nachdem wie Sie vorgehen möchten, benötigen Sie entweder einen neuen Satz Menüs in einer anderen Sprache oder Sie müssen den Platz in Ihrer bisherigen Karte anpassen. Wenn Sie sich für zwei Sprachen in einem Menü entscheiden, sollten Sie beide Sprachen gleich darstellen und es vermeiden, eine Sprache in den Vordergrund zu stellen.

8. Brainstorming für ein optimales Layout

Waren Sie schon einmal in einem Restaurant, das tolles Essen serviert, aber eine schrecklich gestaltete Speisekarte hat? Waren Sie leicht irritiert, dass Sie alle ausführlichen Beschreibungen lesen mussten, da ein kurzes Überfliegen der Karte einfach unmöglich war? Lernen Sie aus diesen Fehlern!
Das Cover, die Farben, das Material und der Stil sind entscheidend für die allgemeine Wirkung, die Ihre Speisekarte auf die Besucher hat. Stellen Sie sich Ihr Menü als eine Ergänzung Ihrer Restaurantausstattung vor: Das Thema Ihrer Innengestaltung sollte sich auch in der Karte widerspiegeln.

Ein perfektes Menü ist nur der Anfang!

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