6 Tipps um Warenkorbabbrüche zu vermeiden

Sie haben viele Besucher in Ihrem Onlineshop. Das ist zweifellos wichtig. Wichtiger ist es jedoch, dass Sie diese Besucher bis zum Ende des Einkaufsprozesses halten können. Und das Ende ist nicht der Warenkorb, sondern der bezahlte Warenkorb. Oft werden Warenkörbe gefüllt und danach verlassen. Ganze 73.1% der Besucher bestellen die im Warenkorb reservierten Artikel in letzter Instanz doch nicht. Warum kriegen so viele Kunden im letzten Moment kalte Füße?

Die einfachste Antwort wäre wahrscheinlich, dass Kunden eben nicht immer wissen was sie wollen und Ihre Meinung schnell ändern. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Intuitive Navigation, Preistransparenz, Versandoptionen und der Vorgang des Konto Erstellens spielen eine weit größere Rolle als die Unsicherheit der Kunden. Das ist gut! Da Sie diese Elemente glücklicherweise selbst ändern und anpassen können. Es gibt ganz einfach keinen Grund einen hohen Anteil Warenkorbabbrüche einfach so hinzunehmen. Unternehmen Sie etwas! Wir haben 6 Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen.

1. „Wie lange muss ich noch?“

Kunden möchten gerne abschätzen können, wo sie sich im Prozess befinden. Managen Sie die Erwartungshaltung ihrer Kunden. Zeigen Sie Ihren Kunden von Anfang bis Ende wie viele Schritte noch getan werden müssen. Zum Beispiel mit einem einfachen 3/5 oder „3 von 5“. So verlieren Kunden ihre Motivation nicht. Zeigen Sie Ihren Kunden, wie kurz und schmerzlos der Prozess sein wird! Immerhin 27% der Online Shopper, die ihren Warenkorb verlassen geben an dies zu tun, weil sie keine Zeit haben dem Prozess bis zum Ende zu folgen.

2. Ist Ihr Shop schon responsiv?

Wenn Sie jetzt „nein“ denken, dann wird es allerhöchste Zeit. Smartphones und Tablets sind schon längst nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein essentieller Bestandteil des Kaufverhaltens der Online Shopper. Wussten Sie, dass bei 42% der Einkäufe das Smartphone die wichtigste Informationsquelle ist. Auch wenn nicht alle Kunden tatsächlich mobil bestellen, die Chancen, dass Sie während einer Suche auf Ihrem Smartphone auf Sie aufmerksam geworden sind liegen sehr hoch. Auch auf Ihrer mobilen Website gilt: Sie bekommen nur eine erste Chance“. Sehen Sie sich in unserem Template Store um, wir haben viele responsive Designs.

Shopping cart

3. Ein benutzerfreundliches Layout

Nicht wissen wo man klicken soll, keine Ahnung wo ein Button hinführt oder einfach total unübersichtlich? Das sind nur drei der Fallen, die in ihrem Shop für hohe Bounce-Rates sorgen. Bounce-Rates werden von den Besuchern verursacht, die Ihren Shop sehen und ihn wieder verlassen. Entweder weil es nicht ist, was sie suchen, oder weil sie vom Design und Layout abgeschreckt wurden. Verscheuchen Sie Ihre Kunden nicht, sondern ermutigen Sie sie um zu klicken, zu lesen und zu kaufen. Denken Sie dabei an deutliche CTA’s mit auffallenden Farben. Auch Ihr Check-Out Prozess sollte optimiert sein. Im Lightspeed Backend können Sie verschiedene Check-Out Prozesse gegeneinander testen. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihre Kunden jederzeit den Warenkorb finden und auch einsehen können. Verwirrung oder Verunsicherung in jedem beliebigen Teil des Kaufvorgangs wird Sie Umsatz kosten.

4. Versandkosten verderben den Brei

Wenn der Versand gratis ist fühlen 93% der Kunden sich angespornt, um mehr Produkt in den Warenkorb zu legen. Wenn Ihre Margen jedoch so kalkuliert sind, dass Sie Ihren Kunden die Versandkosten nicht erlassen können, dann gibt es noch weitere Möglichkeiten den Schmerz zu lindern und die Kaufsumme der Einkäufer in die Höhe zu treiben. Wenn Sie Bestellungen ab einem bestimmten Bestellwert kostenlos versenden zum Beispiel.

5. Vereinfachen Sie das Anlegen eines Kontos

Personalisierte Kundenkonten sind wahre Goldminen für Onlinehändler und sorgen außerdem für mehr Loyalität beim Kunden. ABER! Ganze 23% der Käufe werden abgebrochen, sobald der Kunde erfährt, dass er einen Account erstellen muss. Wenn Sie dann doch Daten von Ihren Besuchern erfragen, sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass es sich ausschließlich um relevante Daten handelt und, dass Sie nie das Selbe zweimal fragen. Vermeiden Sie außerdem, dass ein Kunde mehrere Anläufe braucht, um ein Passwort zu erstellen und geben Sie direkt klare Anweisungen.

6. Bestellen ohne Konto

Um zu vermeiden, dass Sie Kunden verjagen, sollten Sie in den sauren Apfel beißen und auch einen Check-Out ohne Kundenkonto anbieten. Viele Besucher werden sich ganz einfach weigern und dann den Bestellvorgang abbrechen. Ihre Priorität sollte immer auf dem Verkauf liegen, nie auf den Kunden-Daten. Egal wie wertvoll Ihnen diese erscheinen mögen. So vermeiden Sie garantiert viele Warenkorbabbrüche.

Versuchen Sie so viele Bereiche wie möglich in Ihrem Shop zu optimieren. Geben Sie Ihren Kunden keinen Grund innezuhalten und zu überlegen, ob Sie den Einkauf nicht vielleicht doch abbrechen sollten. Ein optisch ansprechendes, einfaches und flüssiges Erlebnis ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Sie werden erstaunt sein, wie sehr das den Erfolg Ihres Onlineshops beeinflussen wird!