6 Black Friday Tipps für Online-Händler

6 Black Friday Tipps für Online-Händler

Mit jedem Jahr wird das amerikanische Konzept des Black Friday größer in Europa. Immer mehr Filialen und Online-Stores nehmen am Black Friday und Cyber Monday Kaufwahnsinn teil. In den Vereinigten Staaten ist der Black Friday ein Feiertag, der direkt am Tag nach Thanksgiving stattfindet, am vierten Freitag des Novembers. An diesem Tag beginnt offiziell die Festsaison (und damit auch die Kaufsaison): eine gute Möglichkeit für Händler, unglaubliche Rabatte anzubieten.

 

Black Friday in Europa

In Europa wird der Black Friday online und offline immer erfolgreicher. Konsumenten profitieren an diesem Tag vor allem davon, dass sie online einkaufen und Preise vergleichen können. Laut einer Studie von Black Friday Global sind die Anzahl der Verkäufe am Black Friday in Deutschland gegenüber einem herkömmlichen Tag durchschnittlich 24 mal höher. Damit sind die Deutschen unter den Spitzenreitern in Europa, wenn es um die Aktivität am Black Friday geht. Einige Zahlen und Fakten:

  • In den letzten 5 Jahren konnte ein globaler Anstieg des Interesse am Black Friday um 117% verzeichnet werden.
  • Der durchschnittliche Rabatt, den Händler gewähren, beläuft sich in Deutschland auf 54% 
  • Der durchschnittliche Deutsche gibt am Black Friday 211€ für Produkte aus den Kategorien Kleidung, Elektronik und Schuhe aus

Eine Chance für Händler

Der Black Friday lohnt sich nicht nur für Handelsgiganten. Kleinere Unternehmer können auch auf den Erfolgszug des Black Friday aufspringen. Laut einer Studie von Ingenico kauft jeder vierte Konsument (in Belgien und Frankreich) am Black Friday bevorzugt in kleineren Shops ein. In dieser Zeit massiver Werbeaktionen sind kleine Händler daher am besten in der Lage, gezielte und personalisierte Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

 

4 Tipps, um deinen Gewinn am Black Friday und Cyber Monday zu maximieren

64% der Käufe, die während des Black Friday und Cyber Monday getätigt werden, dienen als Weihnachtsgeschenk. Aus diesem Grund ist es wichtig, dein Angebot zu personalisieren und potenziellen Kunden genau das zu bieten, was sie suchen. Aber wie sorgst du dafür, dass du gefunden wirst und deine Kunden etwas bei dir kaufen? Lies dir die unten stehenden Tipps durch.

 

1. Nutze Daten

Wir können es nicht of genug sagen, aber die besten Entscheidungen werden auf Basis von Daten getroffen. Falls du bereits im vergangenen Jahr ein Black Friday Angebot hattest, ist es wichtig, dass du deine Verkäufe prüfst und herausfindest, was gut funktioniert hat und was nicht. Stelle dir die richtigen Fragen und finde alle Antworten in den detaillierten Datenberichten von Lightspeed.

  • Was waren deine am besten verkauften Produkte?
  • Hat es Momente gegeben, in welchen Kunden von dem Kauf zurückgetreten sind?
  • Hat der Umsatz an einem bestimmten Tag/Periode einen Höchststand erreicht?
  • Wie viel Prozent des Umsatzes wurde von Neukunden generiert?
  • Wie viele verlassene Warenkörbe gab es und hat sich das im Laufe der Zeit geändert?
  • Kamen die meisten Konversionen vom Mobiltelefon oder Computer?
  • Wie hoch war der Gewinn Ihrer Black Friday Marketingkampagnen und welche waren die effektivsten?

 

2. Bereite deine Marketingkampagnen auf den Black Friday vor

Neben den teils hohen Rabatten, die den Black Friday so beliebt machen, ist das Element der Flüchtigkeit ein großer Gewinn. Das Gefühl der Dringlichkeit bringt Konsumenten dazu, spontane Käufe zu tätigen. Du könntest zum Beispiel Gebrauch von einem Countdown auf deiner Homepage machen, die das Ende deiner Aktion signalisiert.

Nutze E-Mail Marketingkampagnen, soziale Medien, deinen Blog, Influencer und Werbung, um deine Kunden über deine Black Friday Aktion auf dem Laufenden zu halten. Arbeite strukturiert mit einem Kampagnen-Kalender und platziere alle deine Marketingaktivitäten darin. So übersiehst du während des Trubels nichts. 

Wenn du deine Marketingaktivitäten gut vorbereitet und ausgeführt hast, werden deine Kunden eher an dich denken, wenn sie ein Produkt kaufen möchten.

 

3. Bereite deinen Online-Store auf den Black Friday vor

Sorge dafür, dass deine Keywords und Metabeschreibungen für den großen Tag des Verkaufs korrekt in deinem Backoffice angelegt wurden, damit potentielle Kunden leichter finden können, wonach sie suchen, wenn sie bei Google eine Suchanfrage auslösen. Du kannst auch eine spezielle Black Friday Seite erstellen, auf welcher alle deine Angebote übersichtlich aufgelistet sind. Dies verbessert die Kauferfahrung deiner Besucher.

Die Kunden freuen sich auf den Black Friday und viele machen Wunschlisten von Dingen, die sie gerne kaufen würden. Die meisten Lightspeed Templates verfügen aus diesem Grund über eine Wunschlisten-Funktion. Damit kannst du immer sehen, was deine Kunden gerne kaufen würden und wann Artikel noch nicht gekauft wurden. Dies hilft dir dabei, die richtige Menge an Vorrat einzukaufen. 

 

4. Stelle sicher, dass dein Lager und deine Logistik in Ordnung sind

Du willst deinen Kunden kein “nein” am Black Friday verkaufen. Sorge dafür, dass dein Vorrat gut aufgestockt ist, damit du den maximalen Umsatz generieren kannst. Anhand von Daten kannst du einschätzen, welche Produkte du einkaufen solltest. Triff klare Vereinbarungen mit deinen Lieferanten, damit Produkte pünktlich geliefert werden. Warte nicht bis zum letzten Moment, denn auch andere Händler werden in größerem Umfang einkaufen und die Lieferanten können ihre Lieferzeiten im Trubel nicht immer einhalten.

Im Jahr 2018 stellte sich heraus, dass Webshops unter anderem durch schlechte Logistik Millionenverluste hinnehmen mussten. Dies muss dir nicht passieren, wenn du zumindest eine Planung für die Logistik erstellst. Nicht nur müssen Absprachen mit Lieferanten getroffen werden, sondern die Produkte müssen auch pünktlich auf der Türmatte der Empfänger liegen. Um Probleme zu vermeiden, kannst du vorübergehende deine Lieferzeiten verlängern und mit deinen Kunden kommunizieren. Indem du keine unrealistischen Erwartungen über schnelle Lieferzeiten hervorrufst, hältst du deine Kunden zufrieden.

 

5. Starte wettbewerbsfähige Aktionen

Am großen Tag werden viele Konsumenten voraussichtlich verschiedene Online-Stores besuchen, um Preise und Rabatte zu vergleichen. Unterscheide dich von der Konkurrenz dadurch, dass du noch interessantere Angebote erstellst, als sie es tun. Eine Möglichkeit, sich von anderen abzuheben, ist, ein Extra anzubieten. Eine schöne Geschenkverpackung, Grußkarte oder das Anbieten einer kostenlosen Lieferung kann bereits einen großen Unterschied machen.

 

6. Setze auf Online-Werbung

Online-Werbung ist sehr zielgerichtet und hilft dir dabei, das Beste aus deinem Werbebudget in der Kaufsaison herauszuholen. Sorge auf jeden Fall dafür, dass du pünktlich beginnst. Der Wettbewerb für Black Friday ist hart, da alle Händler unter den gleichen Stichworten gefunden werden wollen. Aufgrund der starken Konkurrenz steigen die Kosten pro Klick, je näher der Black Friday kommt. Daher solltest du deine Keywords früh genug für deine Anzeigen beanspruchen.

Stelle auch sicher, dass deine Cookie-Listen so eingestellt sind, dass Remarketing während oder nach dem Black Friday möglich ist. Beispielsweise kannst du Listen für Produktseiten oder für “Warenkorb-Abbrecher” erstellen. Die Personen in dieser Liste kannst du dann mit einer speziell auf sie ausgerichteten Werbung “retargeten” – zum Beispiel mit einem Produkt, was sie sich angesehen, aber nicht gekauft haben. Vergiss auch nicht, deine Gebote für diese Anzeigen zu erhöhen, denn diese Kunden waren bereits interessiert und können davon überzeugt werden, schneller zu kaufen.