E-Commerce: 4 E-Mail-Templates, die konvertieren - und warum

Lesen Sie es in der  Harvard Business Review nach: E-Mail-Marketing ist die effektivste und kostengünstigste Werbemethode, die es gibt.  Doch es ist das E-Mail-Design, dass die Erfolg von Misserfolg unterscheidet. Besonders wenn es Ihr Ziel ist, Ihren Kunden zu überzeugen, etwas bei Ihnen zu kaufen.

 

„Ich bin aber kein Designer..?“ Gut, dass Sie dies erwähnen, denn Sie müssen auch keiner sein. Wenn Sie Schlüsselelemente wie E-Mail-Layout, Farbpsychologie, Responsivität und die wichtigsten Online-Tools verstehen, werden Sie E-Mails erstellen können die genauso überzeugen wie unsere Beispiele unten.
Hier sind, direkt von unseren Experten bei Mailjet ausgewählt, vier Beispiele für eCommerce-E-Mails, die konvertieren – und warum.

 

#1 Der Inhalt ist in der richtigen Reihenfolge

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In all diesen E-Mail-Beispielen steht die aussagekräftigste Information „above the fold” (Website-Bereich, der ohne Scrollen zu sehen ist). 40% der iPhone-Nutzer in den USA lesen E-Mails gerade einmal für 0-3 Sekunden. Dies bedeutet, dass jedes Bild “above the fold” zählt. Am wichtigsten dabei ist, dass dieser Bereich einen klaren, aber nicht aufdringlichen CTA (Call To Action – dt. Handlungsaufforderung) beinhaltet.

#2 Sie springen ins Auge

 

Immer wieder bekommen wir unprofessionelle E-Mails zu Gesicht. Mit Fotos von schlechter Qualität, schlechter Farbenwahl und fehlenden interessanten Medien. Besonders wenn Sie Produkte online verkaufen, müssen Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kunden durch ein schönes E-Mail-Design gewinnen. Hier unsere Tipps:

2.

      Stellen Sie sicher, dass Sie über qualitativ hochwertige Fotos Ihrer Produkte verfügen. Auch wenn Sie kein Grafikdesigner sind, können Sie ganz einfach Ihre Fotos interessanter gestalten, indem Sie von kostenlosen Online-Tools wie Canva Gebrauch machen.

Wählen Sie Ihre Farben sorgfältig aus. Eine kürzlich durchgeführte Studie zur Farbauswahl bei Autos hat gezeigt, dass sich Männer meist für kräftigere Farben und Frauen für neutralere Farben entscheiden. Wenn sich Probanden Rot ansehen, verleiht es Ihnen Energie und erhöht Ihren Herzschlag und Blutdruck. Um unser Auto-Beispiel zu betrachten: Die Puls erhöhende Wirkung von leuchtenden Farben erzeugte eine positive Resonanz bei den Männern, was vermuten lässt, dass sie unbewusst nach mehr Geschwindigkeit und Risiko suchten. Frauen hingegen wählten vielleicht neutralere Farben, da sie sich mehr Sicherheit wünschten. Berücksichtigen Sie Farben und deren Bedeutung, wenn Sie Ihre E-Mails erstellen. Sie wollen sicherstellen, dass die Reaktionen, auf die Sie abzielen, zu Ihrem Produkt und Zielpublikum passen. Hier folgt ein Beispiel von CoSchedule.com, das tiefer in die Farbpsychologie eintaucht.

 

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3. Und zuletzt – unterschätzen Sie GIFs nicht. Die kleinen bewegten Bilder erfahren zunehmend an Beliebtheit in E-Mails und leisten ausgezeichnete Arbeit bei der visuellen Darstellung von Informationen oder der Vorführung eines Produkts. Aber aufgepasst: Stellen Sie sicher, dass die GIFs in den Kontext passen, unterstützend wirken und nicht ablenken von dem, was Sie mit Ihrer E-Mail eigentlich bezwecken möchten. Giphy ist ein großartiges Hilfsmittel, um GIFs zu finden, die zur Nachricht passen.

 

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#3 Sie sind alle responsiv

 

Es ist mittlerweile ein Muss, dass E-Mails sowohl für den Desktop als auch für den mobilen Posteingang gestaltet werden. Die mobilen Endgeräte außer acht zu lassen wäre etwa wie ein großes Schild  in Ihrem Online-Shop mit dem Text “Nutzer von mobilen Geräten nicht willkommen” aufzustellen.

Der erst- und dritt-beliebteste E-Mail-Client sind jeweils das iPhone von Apple und die iPad Mail-Apps. 80 % der Verbraucher löschen eine E-Mail, wenn sie auf ihrem Gerät nicht gut aussieht.

3.
E-Mails für mobile Endgeräte zu entwickeln, bedeutet, dass die E-Mails responsiv sind (d. h. sich an Größenverhältnisse anpassen) und ein Layout besitzen, das für jedes Gerät, auf dem die E-Mail angeschaut wird, optimiert ist.

Wenn Sie nicht technikaffin sind, ist es die beste Option, sich eines E-Mail-Serviceproviders zu bedienen, dessen Templates automatisch responsiv sind und Ihnen eine Vorschau bieten, wie Ihre E-Mails auf unterschiedlichen Geräten wiedergegeben werden.

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Sie können Ihre E-Mail jedoch auf diese Veränderungen vorbereiten, indem Sie diese Formatierungstipps befolgen:

 

  • Hinzufügen von A – Hinzufügen von ALT-Tags zu Bildern
  • Verwenden Sie Alternativen für Aufzählungszeichen (z. B. Sternchen), da diese in HTML-E-Mails häufig ihr Format verändern
  • Fügen Sie einen Link zu einer Website-Version ein
  • Benutzen Sie viele ineinander verschachtelte Tabellen
  • Vermeiden Sie CSS-Abkürzungen
  • Ordnen Sie Ihre Gestaltungen linear an
  • Teilen Sie Bilder in Bereiche auf & bauen Sie separate Links ein

 

#4 Sie haben alle die richtige Größe

Ja, E-Mails können zu lang oder zu kurz sein. E-Mails, die zu kurz sind, laufen Gefahr, direkt vom ISP (beispielsweise Gmail, Hotmail, Yahoo!, Orange) zum Spam-Ordner Ihres Kunden geschickt zu werden. Der einfache Grund dafür ist, dass zu kurze E-Mails Spam ähneln. Daher empfiehlt es sich, E-Mails bei mindestens 500 Zeichen zu halten, damit sie nicht als Spam markiert werden.

4.

E-Mail-Templates können auch zu lang sein. E-Mails, die zu lang sind, werden zum Teil abgeschnitten (oder gekürzt), sobald sie ihre maximale Länge erreicht haben. Gmail kann besonders gnadenlos sein, indem die ersten 102KB der E-Mail angezeigt und der Rest komplett abgeschnitten wird. Dies bedeutet, dass wichtige Teile wie die CTAs, der Newsletter-Abmeldelink und Tracking-Codes entfernt werden. Unser Rat? Reduzieren Sie Bildgrößen, indem Sie sie komprimieren, ihre Farbe anpassen und Metadaten entfernen.

 

Psst – Sie brennen darauf, diese Templates in die Hände zu bekommen? Diese sind bei Nutzung von Mailjet kostenlos verfügbar.

 

Über Mailjet

 

Mailjet ist ein leistungsstarker All-in-one-E-Mail-Serviceprovider, der Unternehmen ermöglicht, Transaktions- und Marketing-E-Mails zu versenden und ihre Kontakte von Versand zu Versand besser zu verstehen. Die intuitiven Tools und leistungsstarken APIs von Mailjet bieten den Absendern die richtigen Analyse-Tools, um den größtmöglichen Nutzen aus jedem Empfänger, jeder Kampagne und jedem Posteingang zu ziehen. Mailjet wurde 2010 in Frankreich gegründet, ist Marktführer im Bereich E-Mail-Infrastruktur und -Zustellbarkeit und betreut weltweit mehr als 32000 Kunden mit Support in vier Sprachen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Seite von Mailjet.

Kathrin Beck

Kathrin Beck

Kathrin Beck ist Content Specialist bei Lightspeed, und für das DACH Gebiet zuständig. Sie ist seit 7 Jahren im Online Marketing Bereich tätig und hat sich nach fast 5 Jahren SEO in Richtung Content Marketing orientiert. Sie schreibt über E-Commerce und informiert Lightspeed Kunden auch regelmäßig über Neuigkeiten über die Lightspeed Produkte.