15 E-Commerce Begriffe, die Sie kennen müssen

Es ist ganz schön aufregend, einen Onlineshop zu eröffnen. Von der Wahl der besten E-Commerce-Plattform bis zu Überlegungen, wie Sie den Ansturm auf Ihre Produkte am besten bewältigen werden, gibt es schon vor der Eröffnung einiges vorzubereiten. Wenn Sie sich auf die Suche nach der besten E-Commerce-Plattform für Ihren Onlineshop machen, werden Sie im Internet möglicherweise über unbekannte E-Commerce Begriffe stolpern. Diese sind jedoch ein Schlüssel zum besseren Verständnis der Branche und der Technologie. Wir möchten Sie bei der Vorbereitung auf Ihren Start unterstützen und etwaige Missverständnisse über viel genutzte E-Commerce-Begriffe aus dem Weg räumen.

1. A/B Tests

Hierbei handelt es sich um einen Prozess, bei dem zwei verschiedene Varianten einer Website (oder eines Elementes auf der Website) getestet werden um herauszufinden, welche davon zu mehr Conversions führt. Zwei Varianten des gleichen Elementes werden in Tests miteinander verglichen, indem eine Gruppe die Version A zu sehen bekommt und eine andere Gruppe die Version B. Anschließend werden die jeweiligen Conversions verglichen. A/B Tests werden auch als “Split Tests” bezeichnet.

2. Adwords

Ein Service von Google für Unternehmen, die Anzeigen in Keywordbereichen aufgeben möchten, in denen die Suchergebnisse schon stark überlaufen sind. Dieser Anzeigendienst erlaubt es den Kunden für Anzeigen mit bestimmten Keywords zu zahlen. Der Kunde legt für jede Anzeige ein Budget fest, das nur dann belastet wird, wenn jemand im Internet auf die Anzeige klickt.

3. Dropshipping

Dropshipping, in Deutschland auch Direkthandel genannt, ist eine Alternative zur traditionellen Geschäftsbeziehung zwischen Endkunden und Verkäufern. Beim Dropshipping entfällt der Einzelhändler als Mittelsmann. Waren werden unter Umgehung der normalen Vertriebswege direkt vom Hersteller an den Endkunden geschickt und beschleunigen dadurch den gesamten Prozess von der Bestellung bis zum Empfang der Ware.

4. E-Commerce-Plattform

Auf dieser Software-Plattform betreiben Sie Ihren Onlineshop. Die Plattform hilft Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Lagerbestände, Kunden- und Verkaufsdaten und beim Management Ihres Onlineshops.

5. E-Commerce Plugins

Zusätzliche Software, die Sie in Ihre E-Commerce-Plattform integrieren um weitere Funktionen nutzen zu können und die Möglichkeiten Ihres Systems zu erweitern.

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6. Headers

Als Headlines oder Hero Images werden die Bilder bezeichnet, die oben auf Ihrer Homepage zu sehen sind. Es kann sich dabei um statische Bilder handeln oder um ein Karussell beziehungsweise einen Slider, bei dem sich mehrere Bilder abwechseln. Die Bilder, die Sie hier als Werbung für Ihren Onlineshop verwenden, fallen dem Besucher auf der Website sofort ins Auge. Sie sind daher von größter Bedeutung um neue Kunden anzulocken und auf bevorstehende Rabattaktionen hinzuweisen.

7. Metadaten

Mit Hilfe der Metadaten übermitteln Sie Informationen über Ihre Website an die Suchmaschinen. Für User sind diese Daten nicht sichtbar, nur für Suchmaschinen wie Google, die mit ihrer Hilfe verschiedene Websites und deren Inhalte voneinander unterscheiden können.

8. Multichannel

Bei dieser Form des Einzelhandels werden verschiedene Verkaufskanäle genutzt. Allerdings bleiben die einzelnen Kanäle voneinander getrennt, d.h. ein Kunde, der im Onlineshop etwas eingekauft hat, kann diesen Gegenstand nicht im Laden zurückgeben. Informationen und Daten der einzelnen Kanäle werden nicht vermischt.

9. Omnichannel

Diese Form des Einzelhandels umfasst mehrere Verkaufskanäle und bietet den Kunden unabhängig vom Ort des Einkaufs das gleiche Einkaufserlebnis. Onlineshop und Geschäftsräume in den Einkaufsstraßen teilen die Lagerbestände und die Verkaufs- und Kundendaten.

10. Responsives Design

Der heutige Internetnutzer greift von verschiedenen Geräten auf das Web zu. Ein responsives Design sorgt dafür, dass Websites auf Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops, die über ganz unterschiedlich große Bildschirme verfügen, gleichermaßen gut gelesen werden können. Vorgänge wie das Scrollen und das Ausfüllen von Formularen müssen auf allen Geräten einfach und benutzerfreundlich sein.

11. SEO

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) zielt darauf ab, das eigene Ranking in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern und damit die eigene Sichtbarkeit im Internet zu erhöhen. Dazu werden verschiedene Maßnahmen und Taktiken eingesetzt. Ein gutes SEO-Ranking ist von größter Bedeutung für jeden Onlineshop, doch es kostet viel Zeit und einige Arbeit um dies zu erreichen.

12. SEM

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing) nutzt bezahlte Anzeigen um das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern. Wer gerade erst mit seinem Unternehmen beginnt, kann nicht damit rechnen, dass direkt größere Mengen an organischem Traffic auf die eigenen Seiten strömen. SEM ist dann umso wichtiger um online sichtbar zu sein. Unternehmen sollten sowohl auf SEO als auch auf SEM setzen um die Sichtbarkeit online zu steigern.

13. SSL

Wer online etwas einkaufen möchte, muss persönliche Daten für die Bezahlung eingeben. Secure Sockets Layer (SSL) ist eine Technologie, mit deren Hilfe ein verschlüsselter Link zwischen der Website und dem Browser aufgebaut wird. Bei Websites, die über SSL verfügen, können persönliche Bankdaten ohne Sicherheitsrisiken eingegeben werden.

14. Image/Alt Text

Suchmaschinen benötigen Informationen, wenn sie Ihre Website mit einem Crawler durchforsten um sie bei den Suchanfragen potenzieller Kunden in die Liste der Ergebnisse mitaufzunehmen. Fügen Sie Ihren Bildern Image Tags oder Alt Text hinzu um den Suchmaschinen weitere Informationen darüber zu liefern, was auf Ihren Seiten zu sehen ist. Mit dem Alt Text beschreiben Sie kurz das Motiv des betreffenden Bildes in Textform und warum es auf Ihrer Seite zu sehen ist. Ein weiterer Vorteil von Alt Text ist die Tatsache, dass spezielle Browser für sehbehinderte Menschen Abbildungen so identifizieren können.

15. Gewichtsbasierte/gestaffelte Versandkosten

Onlineshops können verschiedene Versandraten anbieten. Sie können die Versandkosten auf Basis des exakten Gewichtes kalkulieren oder gestaffelte Versandkosten für verschiedene Gewichtsklassen und Zielgebiete anbieten anstelle von einer einzigen starren Versandgebühr für alle Lieferungen.
Obwohl auf jeder Plattform einige unterschiedliche Fachausdrücke verwendet werden, gibt es doch einige Grundbegriffe, die jeder kennen sollte um die Sprache des modernen Einzelhandels zu verstehen und zu sprechen.